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Aktualisiert: vor 1 Stunde 40 Minuten

Eine Wilderertragödie vor rund 106 Jahren aus der Gegend des Gleinkersees

Do, 04/19/2018 - 21:05
Am 14. Jänner 1912 berichtete das "Salzburger Volksblatt" von einer Wilderertragödie, die sich in den Wäldern oberhalb des Gleinkersees zugetragen hat.Durch das Wildern in herrschaftlichen Revieren trachteten oft junge, mutige Burschen, die aus Not karge Kost in ihrer Familie aufzubessern. Obwohl Wilddiebstahl streng verboten war, galt ein Wilderer bei vielen armen und "kleinen Leuten" als mutig, furchtlos und einer, "der es denen da droben schon zeigte." Er konnte sicher sein, dass sein Wildern niemals verraten wurde.Mitunter entstanden auch gefährliche Situationen wie in dem Zeitungsartikel berichtet wird.
In St. Pankraz, gleich gegenüber, an der Einfahrt in das Stodertal, ist ein interessantes Wilderermuseum das Interessierte besuchen sollten. 
Gleinkersee

Aus Tagespost Linz am 7.12.1911



Die Steyrer Zeitung berichtet aus dem Schwurgericht Steyr am 16.12.1883

Do, 04/12/2018 - 22:53

Ganz alte Hinterstöderer wußten noch, aus Erzählungen ihrer Vorfahren, die Geschichte von einem Taglöhner, der irrtümlich einen Burschen erstochen hat und sich gleich als er es erkannte bei seinem Opfer dafür entschuldigt hat. Da war es aber schon zu spät. Nachstehend der Bericht dazu in der Steyrer Zeitung vom 16.12.1883.
  Der 24 Jahre alte ledige Taglöhner zu Mitterstoder Johann Bieda saß wegen des Verbrechens des Totschlags auf der Anklagebank.Der Anklageschrift entnehmen wir hierüber Folgendes:Am 28. Oktober 1883 sollte zu der zum Stögergute (Stegergut) des Johann Hotz in Hinterstoder gehörigen "Haarstube" gebrechelt werden (Flachs zu Leinen verarbeiten). Mehrere Burschen von Hinterstoder, darunter der Bauernknecht Franz Baumschlager, trugen für die Dirnen (Mägde) die Brechelmaschinen in die Haarstube, in der sich bereits der Hüttlersohn Anton Prieler und Johann Bieda eingefunden hatten. Als Baumschlager des Bieda ansichtig wurde, schimpfte er denselben, weil dieser dem Stögergutsbesitzer Hotz angeblich mitgeteilt hatte, dass er des Nachts Besuche bei dessen Magd mache. Bieda entfernte sich bald darauf aus der "Haarstube"und ging gegen das Stögergut, wo er als Taglöhner bedienstet war, ohne weiter etwas zu sagen. Prieler folgte ihm aber auf dem Fuß nach, trotzdem er von Baumschlager vor Bieda gewarnt wurde und räusperte sich in sehr auffälliger Weise so lange er hinter Bieda ging. Wie nun der Besitzer des Stögergutes Johann Hotz angibt, hörte er damals seinen Taglöhner Bieda rufen: "Lasst mich gehen, ich steh sonst für nichts gut". Gleich darauf schrie einer zum Vorhaus hinein: "Stöger, deinen Knecht hat einer gestochen." Als Bieda in das Haus kam rief er fluchend: "Heut ist`s mir schon alles eins, weil ich schon gar keinen Frieden haben kann, wenn ich auch einen erstochen hab`". Baumschlager, der dem Prieler nachging hörte, als dieser und Bieda schon nahe dem Stall waren, den Bieda rufen, ohne zu vernehmen was derselbe schrie und gleich darauf kam Prieler mit den Worten zurück: "Aus ist`s mich hat er gut gestochen". Prieler ging noch ein paar Schritte und fiel dann tot zu Boden. Sein Tod erfolgte nach dem gerichtsärztlichen Gutachten durch Verblutung, indem durch ein spitzes Messer die linke Halsschlagader unter dem Schlüsselbein durchschnitten war. Der Stich war mit großer Heftigkeit geführt worden.Johann Bieda - der nach seiner blutigen Tat floh, sich aber bald darauf selbst stellte - war, wie in der Voruntersuchung so auch vor dem Schwurgericht seiner Tat vollkommen geständig, nur behauptet er, seine Verfolger (Baumschlager und Prieler) hätten ihn in der Mitte gehabt und einer habe ihn mit der Achsel gestoßen, der andere ihn am Rock gezupft. Er will keinen der Beiden gekannt haben und erst als laut geschrien wurde, sei er zur Kenntnis gekommen, dass es Prieler sei, den er getroffen habe. Er sei schauerlich in Zorn gewesen und habe kaum gewusst was er tut. Auf Vorhalt des Herrn Präsidenten, daß nach den Aussagen aller Anton Prieler ein sehr gutmütiger, fröhlicher und harmloser Mensch gewesen sei, den alle gern hatten, der niemand etwas zu Leide getan hat, brach der Angeklagte in heftiges Schluchzen aus und beteuerte: Er habe den Prieler um den ihn sehr leid tue, nicht umbringen wollen und überhaupt nicht gewusst nach wem er stach. Bei dem offenen Geständnis des Angeklagten (dessen Leumundszeugnis dahin lautet, dass er roh und gewalttätig sei) beschränkte sich der Herr Verteidiger in seinem Plädoyer wesentlich auf Geltendmachung der zu Gunsten des Angeklagten sprechenden vielfachen Milderungsgründe, so dessen heftiger Charakter, das fortwährende Reizen, die vielfache Verhöhnung, die gänzlich mangelnde Absicht zu töten, das umfassende Geständnis usw. - Die Geschworenen gingen ihrerseits noch weiter und verneinten nach längerer Beratung mit 8 gegen 4 Stimmen die Frage ob Bieda des Totschlags schuldig sei. Dieser wurde darauf vom Gerichtshof freigesprochen und sofort aus der Haft entlassen.  
Die alte "Haarstube" links (gibt es nicht mehr), rechts die Stegerkapelle ca.1880.


Die Steger Kapelle ca.1950                                                                                                  Gemälde von Dr. Wladimir Iwasiuk

Eine Geschichte von Sommerfrischlern 1919

Fr, 04/06/2018 - 14:01
Wie gewisse Sommerfrischler sich bei den Einheimischen unbeliebt machen, darüber berichtete das "Linzer Tagblatt" und "Die Arbeiter Zeitung" im August 1919.
Nachstehend der Artikel:
Mit welchen Mitteln die reichen Wiener arbeiten, um sich den Sommeraufenthalt bei uns in Oberösterreich zu erzwingen und recht gemütlich zu gestalten, zeigt deutlich folgendes Geschichtchen aus Hinterstoder:So wie schon seit mehreren Jahren wollte auch heuer wieder die Familie eines frisch geadelten Millionärs, die immer ein großes, modern hergerichtetes Bauerngut der Jagdbesitzerin und ehemaligen Gräfin R. bewohnte, hierher kommen. Sie richtete ein Ansuchen an die Gemeindevorstehung, das jedoch trotz einer in diesem Falle, zugesagten Spende von 1000 Kronen für die Ortsarmen vom sozialdemokratischen Ernährungsausschuß glatt abgelehnt wurde, da die Angehörigen dieser Familie immer auch noch einen ganzen Troß von Dienstboten mitbrachten und als arge Hamsterer weit und breit bekannt und gefürchtet waren (voriges Jahr wurde ihnen zum Beispiel bei der Abreise eine ganze Kiste mit Butter und Fett etc. auf der Station draußen konfisziert!) so ist der Beschluß gerecht und lobenswert; die Sozialdemokraten (Tischlermeister Dietl sen., Zimmermann Thaller, Maurer Klausner und Schuhmachermeister Grabner) hatten sich damit um das ganze Tal, besonders aber um die kleineren bedürftigen Leute verdient gemacht. Zur Charakteristik dieser Sommerfrischler muß erwähnt werden, daß sobald sie angekommen waren, mit dem gleichen Tage auch schon nichts mehr zu bekommen war. Eigene Leute wurden herumgeschickt bis über Vorderstoder hinaus, die alles aufkauften und bei Erfolg reichlich entlohnt wurden. Alles Geflügel wurde zusammengekauft, der Herr Pfarrer lieferte sogar ein Jungschwein um 1700 Kronen, Butter brachten die Bäuerinnen in ihrer Profitgier in Körben auf dem Kopfe am helllichten Tage und wurden dafür natürlich mit allen möglichen Geschenken und Tabak bedacht. Eier, Schwämme und Waldbeeren, alles wurde den Herrschaften gebracht; die Waren wurden natürlich zu Wucherpreisen verkauft und auch gern bezahlt. Das Geld spielte dabei eben keine Rolle. Die Familie schwelgte geradezu in allen möglichen Genüssen. Sie erhielt acht bis zehn Liter Milch täglich und litt an Wildbret und Forellen auch keinen Mangel. Schon beim Frühstück  bog sich sozusagen der Tisch, wie eine Angestellte unliebsamer Weise ausplauderte; Schinken und andere Delikatessen wurden aufgetragen und nach diesem Muster gings natürlich  auch bei den Hauptmahlzeiten zu, man aß sich manchmal einfach durchs ganze Tierreich (Fisch, Geflügel, Braten etc.) hindurch. Der Mann war, daß muß der Wahrheit gemäß gesagt werden, sanft, ein ganz sympathischer Charakter, der auch nebenbei manches für die Gemeinde tat. Er kam meistens nur kurz zu Jagdzwecken herein, während sich der desto arroganter auftretende Herr Sohn recht unliebsam bemerkbar machte, indem er es für angemessen hielt, sich in dieser schweren Zeit auch noch Reitpferde hereinkommen zu lassen, was in so einem kleinen armen Dorf und unter der abgerackerten und ausgeschundenen Arbeiterbevölkerung natürlich gerechtes Ärgernis ertragen mußte. Die Pferde wurden mit Hafer und Heu gut gefüttert, während manche Leute oft kaum Futter für ihre einzige Ziege aufbringen konnten. So werden auch in weltentlegenen, kleinen, friedlichen Orten den Leuten langsam die Augen geöffnet und nun findet der Beschluß, die Leute nicht mehr hereinzulassen, allgemein Billigung....So treiben es eben gewisse Wiener und mehren die Abneigung des Landes gegen Wien....  





Veranstaltungen in Hinterstoder

Do, 04/05/2018 - 17:27
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:


Die Geschichte vom Osterhasen Adolar

Fr, 03/30/2018 - 13:24
Am 27. März 1929 war in der "Tages Post" und im "Tiroler Anzeiger" die Geschichte vom Osterhasen Adolar zu lesen. Seither sind rund 90 Jahre vergangen, genug Zeit um sich daran zu erinnern.


Palmsonntag 25. März 2018 in Hinterstoder

So, 03/25/2018 - 13:43






                                                     Fotos: Margit Wright ("Salmer")

In einem schneereichen Winter, im März 1878, wurden Gemsen von Holzarbeitern gefangen.

Fr, 03/23/2018 - 15:17
Blitzschnelle Kletterkünstler wie Gemsen in freier Natur mit bloßen Händen zu fangen ist fast unmöglich.Wenn es einmal doch gelang berichtete die Zeitung darüber.
Am 27. März 1878 konnte man in der Zeitung "Vaterland" über gefangene Gemsen in der Nähe des Dietlguts lesen. Damals lag im März noch fünf bis 7 Fuß hoch (1,50 m bis 2,10 m) der Schnee in Hinterstoder. Die Zeitung berichtete im Originaltext:

Gemsenfang. Über den ungewöhnlichen Schneefall der letzten Wochen geht uns aus Hinterstoder, einem der entlegensten  Gebirgsthäler Oberösterreichs, folgende Mittheilung zu. Kaum eine Viertelstunde entfernt von einem dortigen Bauernhause, dem sogenannten "Dietlgute", wurden zwei Gemsen lebend gefangen. Die erste am 19. März gefangene, war offenbar krank, sie kam während der Mittagspause auf einen Platz, wo Holz gearbeitet wurde, und ließ sich ohne Widerstand von den zurückkehrenden Holzarbeitern ergreifen und zum Bauernhause tragen, wo sie bald verendete. Die zweite hingegen, ein sehr starker und kräftiger Bock, wurde am nächsten Tage von einem Jagdhunde, der den Jäger eben zu diesem Holzplatze begleitete, aufgejagt, diese Gemse stellte sich sofort zum Kampf mit dem Hunde und setzte sich so energisch zur Wehre, dass der Jäger erst Holzarbeiter zu Hilfe rufen musste, von denen die Gemse ergriffen und gleichfalls zum Hause gebracht wurde. In einem Stalle lebt sie dort und soll sehr ungeberdig sein; doch ist bereits die Freilassung des edlen Thieres, sobald es die Witterung ermöglicht, von dem Revierbesitzer (Dr. Hagenauer) telegraphisch verfügt. Das Vorkommniß erklärt sich eben daraus, daß der Schnee bei dem erwähnten Bauerngute fünf, nur wenig abseits sieben Fuß hoch liegt.

     Gemse                                                                                             Gemälde: Oberförster M. Rieger 

Veranstaltungen in Hinterstoder

Sa, 03/17/2018 - 11:53
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:





Am 10. August 1945 wurde der Nationalsozialistische Parteiführer August Eigruber in St. Pankraz verhaftet

Fr, 03/16/2018 - 12:04
August Eigruber (geb. 1907 in Steyr, gest. 1947 in Landsberg) war Reichstagsabgeordneter der NSDAP, Gauleiter und Landeshauptmann von Oberösterreich.
Heuer, 2018, erinnern alle Medien in Österreich an die Gründung der Republik vor 100 Jahren und an den Anschluss an Deutschland 1938 unter den Nationalsozialisten vor 80 Jahren.1939, bald nach dem Anschluss an Deutschland begann der furchtbare 2. Weltkrieg, der bis 1945 dauerte und Millionen Tote und unzählige zerstörte Städte und Dörfer hinterließ.Als 1945 Deutschland kapitulierte und viele ehemalige Nationalsozialisten nichts mehr von ihrer Partei wissen wollten, begann die Jagd der Siegermächte USA, Frankreich, Großbritannien und Russland auf ranghohe NSDAP Parteiführer und Kriegsverbrecher. August Eigruber, der ehemals mächtige Parteiführer in Oberösterreich, versteckte sich auf  Almen in  unserer Gegend und wurde auf seiner Flucht am 10. August 1945 in St. Pankraz von einer US-Einheit verhaftet. Nachstehend der Originalartikel über die Verhaftung aus den Oberösterreichischen Nachrichten vom 13. August 1945.St. Pankraz, Der früherer Gauleiter von Oberösterreich, August Eigruber, wurde am 10.August 1945 um 10.20 Uhr in St. Pankraz bei Kirchdorf von einer amerikanischen Gruppe, die Oberstleutnant Floyd Snowden kommandierte, gestellt und verhaftet.Oberstleutnant Snowden war es bekannt, dass Eigruber mit seinem Auto durch St. Pankraz kommen werde. Snowden täuschte daraufhin mit seinem Wagen einen Autounfall vor, durch den dem Eigruberischen Wagen die Straße verlegt wurde. Der Wagen Eigrubers wurde sodann angehalten. Eigruber ging in die Falle, stieg aus und wurde im gleichen Augenblick gefesselt und verhaftet. Um einen Selbstmord zu verhindern, nahm man ihm sofort sein falsches Gebiss heraus. Sie legten Eigruber gleich Handschellen an. Ein begleitender "Sicherheitsgardist" versuchte Widerstand zu leisten, wurde dabei aber überwältigt und niedergeschlagen.
- Hohe Parteifunktionäre, wie auch der Reichsführer SS Himmler (gest. 23.Mai 1945) und Reichsmrschall Göring (gest. 15.Oktober 1946) starben durch Suizid an einer in den Zähnen  versteckten Giftkapsel. - Eigruber, sein Begleiter und sein Fahrer waren bewaffnet. Der "Sicherheitsgardist" und der Fahrer wurden gleichfalls in Haft genommen. Eigruber sagte, wenn er imstande gewesen wäre, hätte er sich entweder aus der Affäre "herausgeschossen" oder sonst Selbstmord verübt.August Eigruber, der 38 Jahre alt ist, sieht aus wie ein 55jähriger Mann und ist stark abgemagert, er ist aber noch arrogant wie früher. Er sagt, dass er sich in der letzten Zeit buchstäblich von Haus zu Haus und von Hütte zu Hütte durchschlagen musste. Er erklärte bei seiner Verhaftung weiter, dass er "Nationalsozialist war und bleiben werde".Es ist bekannt, dass Eigruber ein persönlicher Freund und Vertrauter Hitlers war, der den "Führer" als einen der ganz Wenigen sogar mit dem Vornamen ansprechen durfte. Seit 1923, also seit seinem 16. Lebensjahr, gehörte Eigruber der NSDAP an.
Von den Alliierten wird Eigruber als größerer Kriegsverbrecher betrachtet.

"Ich weiß, dass ich in den Augen der Alliierten ein Kriegsverbrecher bin", sagte er zu den ihn verhörenden Offizieren der Militärregierung. Für sein eigenes Verhalten in der Gegenwart und in der Vergangenheit hatte er keinerlei Entschuldigungsgründe anzuführen.

August Eigruber wurde am 28. Mai 1947 in Landsberg hingerichtet.


August Eigruber

Die Straße ist viel zu breit

Fr, 03/09/2018 - 13:38
1926 bis 1931 wurde die Landstraße in das Stodertal erneuert und verbreitert. Touristen entdeckten Hinterstoder und immer mehr Autos befuhren die schmale Straße. Eine bessere Zufahrt in das Stodertal war unbedingt notwendig geworden.Nicht alle waren damit einverstanden, berichtete in seinen Mundartgedichten "Koazadö Geschichten" (lustig, boshafte Geschichten) Oberlehrer Karl Seuffert.

"D´Straß is viel z`broat". (Die Straße ist viel zu breit)
Damit das Gedicht besser verstanden wird, wurde es, so gut es geht, in die Umgangssprache übertragen. (Ich schicke aber gerne, auf Wunsch, den Originaltext per Mail.)
Unsere neue Straße in das Stodertal,hört man, loben viele Leute,für alle die jetzt fahren können oder gehen müssen,ist das eine Freude.
Wenn man zurückdenkt an die Zeit vor vor 35 oder 40 Jahre,wie es dort eng und steinig gewesen ist,da war das Gehen und Fahren immer eine Gefahr.
Wenn zwei Fuhren bei der Stromboding zusammen gekommen sind,dann haben sie sich fast nicht zu helfen gewußtdie Fuhrleute haben oft gejammert und geschimpftfast genau so wie ein Antichrist!
Doch wenn jetzt ein Autofahrervon der Landstraße hereinfährtlacht er, denn unsere Straßeist jetzt ganz eben und schön breit.
Doppelt so breit ist es jetzt gegen früherund glatt und eben wie ein Nudelbrettund wenn jetzt zwei Fuhren zusammen kommenist das Ausweichen kein Problem.
Aber der Bauer vom Baumschlag,der ist gegen die neue Straße-und man muß es auch verstehen.Er füttert gerne ein bisschen nass.- (trinkt gerne)
Und wenn ihm danach ist, dann trinkt ereinfach weil es sein mussund - Leute - dumm ist der Mann bestimmt nicht,was er sagt hat Hand und Fuß!
Kürzlich einmal, in der Nacht, im Gasthof Jaidhaussind wir auch beisammen gesessenund wie die Straße wiedereinmal gelobt wirdfangt er zum Reden an:
"Hört mir auf mit eurer neuen Straße!Ihr wisst, das ich sie nicht will!Ja wenn man fahren kann, wird sie ja gut sein.aber zum Gehen ist sie wohl eine Plage!
Früher habe ich vom Jaidhausnach Hause ziemlich genau eine Stunde gebraucht.Aber seit die Staße doppelt so breit ist,brauche ich auch die doppelte Zeit...!"
(Wenn er nach dem Gasthausbesuch im Zick-Zackkurs heimwärts geht).





Bürgermeister in Wien oder in Hinterstoder?

Fr, 03/02/2018 - 13:51

Eine Karikatur in der Zeitung "Freiheit" vom 21. November 1929 zeigt den damaligen Wiener Bürgermeister Karl Seitz (geb. 1869, gest.1950) im Gespräch mit dem Chefredakteur der "Arbeiterzeitung" Friedrich Austerlitz und dabei meinte der Bürgermeister von Wien: "Wenn ich in Wien abdanken muss, kann ich noch immer Bürgermeister in Hinterstoder werden".Offensichtlich hatte schon damals Hinterstoder und das Stodertal für Ruhe und Erholungssuchende große Sympathien geweckt.
Bürgermeister Karl Seitz 


                                                                                                                   Fotos: Wikipedia

1931 wurde eine Eishöhle in Hinterstoder entdeckt

Fr, 02/23/2018 - 14:18
Am 12. September 1931 berichtete die "Tages-Post" von dieser Eishöhle. 





Wilhelm Freiherr von Schwarz-Senborn, Ehrenbürger von Windischgarsten

Fr, 02/16/2018 - 12:08

Wilhelm von Schwarz-Senborn (geb. 1816, gest. 1903) war Generaldirektor der Weltausstellung 1873 in Wien  und Gründer des Heimatmuseums in Windischgarsten. Hier, in der Pyhrn-Priel Region verbrachte er seine Freizeit und seine Urlaube.Freiherr von Schwarz-Senborn war Wirtschaftsfachmann und Diplomat. Er förderte die Volksbildung durch die Gründung von Bibliotheken und Vereinen.
Für die Weltausstellung in Wien ließ er im Wiener Prater als Ausstellungsgebäude die Rotunde errichten, die später im Jahr 1937 einem großen Brand zum Opfer fiel.

Wilhelm Freiherr von Schwarz-Senborn
Weltausstellung 1873 in Wien
Rotunde
Rotunde
Rotunde
 Karikatur vom umtriebigen Freiherrn von Schwarz-Senborn
Brand der Rotunde 17.9.1937
Museum Windischgarsten

Winter im Stodertal

Fr, 02/09/2018 - 11:53

















                                           


                                                 Fotos: Siegfried Kniewasser , Heinz Schachner

Maria Lichtmess, ein wichtiges, altes Fest der Bauern am 2. Februar.

Sa, 02/03/2018 - 13:42
Das Fest Maria Lichtmess wird 40 Tage nach Weihnachten am 2. Februar gefeiert. An diesem Tag werden die Kerzen in der Kirche geweiht und Krippe und Christbaum abgebaut.
Früher war Maria Lichtmess ein wichtiger Tag im Bauernjahr. Da erhielten die Knechte und Mägde ihren Jahreslohn in Geld und Naturalien. Außerdem wurde ihnen mitgeteilt, ob ihr Dienstverhältnis um ein Jahr verlängert wird oder nicht. An diesem Tag kochte die Bäuerin ein aufwändiges Festmahl.
So wie zu Allerseelen die finsteren Tage beginnen, in denen dem Licht eine besondere Bedeutung zukam, so setzt der zweite Februar den Schlusspunkt. Ein alter Spruch weissagt die kommende Witterung: "Wenn es zu Lichtmess stürmt und schneit ist der Frühling nicht mehr weit".
Nicht jeder Bauer gestattete seinen Dienstboten die Haltung von Kleinvieh, sodass um Mariä Lichtmess, an dem die Dienstboten ihren Posten wechselten, oft Tiere verkauft werden mussten. In manchen Orten entstanden deshalb Kleintiermärkte. Der Glanglmarkt in Wels (glangln bedeutet herumziehen) findet heute noch statt.
Der Blasiussegen, der zur Erinnerung an den Hl. Basius am Ende der Messe gespendet wird, soll vor Halskrankheiten schützen.





Der Blasiussegen wird gespendet                                                       Fotos: Margit Wright ("Salmer")

Als der 2. Weltkrieg zu Ende ging

Fr, 02/02/2018 - 11:20
Im Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg und hinterließ bittere Not, Zerstörung und Chaos. Wie diese Zeit  ein Mädchen aus dem Stodertal damals erlebt und später aufgeschrieben hat, ist erhalten geblieben.

"In unserem Garten war kein Platz mehr für Gemüse. Überall hat Vater Tabak angepflanzt. Alle Kammern waren davon voll. Die Tabakblätter wurden auf Schnüren aufgehängt, gespritzt und immer gewendet bis die Blätter dunkelbraun waren. Tabak war für den Tauschhandel sehr wichtig. Vieles konnte man dafür eintauschen. Die Not war so groß, dass in den Städten Hunde, Katzen und Pferde gegessen wurden.Damals hatte niemand ein eigenes Fahrzeug und alle Autobusse waren hoffnungslos überfüllt. Es gab weit mehr Fahrgäste als Plätze und immer mussten Fahrgäste zurückbleiben und auf einen nächsten Bus warten - wenn einer kam. Wenn auf den Bänken bereits statt 2 Personen 4 saßen und im Mittelgang alles zusammengepfercht war, rief der Busfahrer - "geht´s zrück, die anderen wollen auch noch eini". Oft stieg der Fahrer aus und sah sich von außen an, ob noch irgendwo eine Handbreit frei war. Dann schob er die Leute mit den Händen hinein und verriegelte die Tür damit niemand hinausfallen konnte. Halten brauchte sich keiner bei der Fahrt, denn umfallen konnte man nicht. Auf der Fahrt wurde die Menschenmenge zusammengerüttelt und wenn man Glück hatte bekam man soviel Platz, dass man auch den zweiten Fuß hinstellen konnte. Wenn der Bus am Ziel war stieg eine Menschenschlange aus, dass man es nicht glauben konnte, dass sie alle in einem einzigen Bus gewesen sind. Ich fuhr trotzdem lieber mit dem Bus als mit dem Zug. Wenn ich in die Schule fuhr musste ich im Verschiebebahnhof Klaus nach Steyr umsteigen und die Fahrt ging weiter mit der "Schnackerlbahn". Dieser Zug fuhr so langsam, dass man im Sommer während der Fahrt aussteigen konnte um Blumen zu pflücken. Später wurde man von den Amerikanern vor und nach dem Aussteigen aus dem Zug mit Ungeziefervertilgungsmitteln unter den Armen und am Kopf eingesprüht.In der Schule wurden uns abschreckende Filme über Geschlechtskrankheiten gezeigt.Die Pullover kratzten, denn sie wurden oft aus Verbandstoff und in Streifen geschnittener Windeln gestrickt. Die Knoten von dem zusammengebundenen Garn juckten auf der Haut.
Nach der Schule saßen wir manchmal rund um ein Lagerfeuer zusammen und sangen: " Heilig Vaterland in Gefahren, deine Söhne sich um dich scharen. Ehe der Fremde dir deine Krone raubt, Deutschland, Deutschland fallen wir lieber Haupt bei Haupt - oder "Schwarzbraun ist die Haselnuss, schwarzbraun bin auch ich... schwarzbraun muss mein Mädel sein, gerade so wie ich..."

 Jugendlager im Stodertal

Veranstaltungen in Hinterstoder

Sa, 01/27/2018 - 10:37
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:




Chaos am Ende des 2. Weltkrieges

Fr, 01/26/2018 - 14:31
Als Mädchen hat eine Stodertalerin diese Zeit miterlebt und später aufgeschrieben.

"Fremdarbeiter, Zwangsarbeiter, Polen, Ukrainer, jüngere Männer und Frauen aus den besetzten Gebieten waren zum Arbeitseinsatz an Stelle der eigenen Söhne und eingerückten Männern bei Bauern untergebracht. Durch die tägliche Zusammenarbeit von Einheimischen mit Fremdarbeitern entstanden manchmal auch feste Verbindungen bis zu Intimitäten. Manche Bäuerinnen bekamen ein Kind und wenn der Ehemann nach Hause kam gab es große Probleme. Der Krieg beeinträchtigte die Landwirtschaft der Bauern, denn es wurden Pferde beschlagnahmt, Lebensmittel mussten abgegeben werden und Männer wurden zum Kriegsdienst eingezogen.Als Hitler kam brachte er der Bevölkerung Arbeit und damit Geld. Die Not hatte ein Ende, aber um welchen Preis?Mein älterer Bruder war Bordfunker. Später wurde er im Kampf gegen Partisanen eingesetzt.  Seine Briefe von der Front machten uns Angst. Manche Sätze schrieb er in Geheimschrift, damit Mutter sie nicht lesen konnte. Mit 18 Jahren galt er in Südfrankreich als vermisst. Das Leid einer Mutter, wenn der Sohn nicht mehr zurückkommt ist so  groß, dass man es nicht beschreiben kann.Auch Vater wurde zum Kriegsdienst verpflichtet. Er musste in St. Valentin in einer Munitionsfabrik in der Nähe vom Konzentrationslager Mauthausen arbeiten. Von dort hat er Läuse und anderes Ungeziefer mit nach Hause gebracht. Wenn Mutter ihm Vorhaltungen machte wurde er wütend und warf die eiserne Bratpfanne nach ihr. Der Kriegsdienst veränderte seinen Charakter. Er fing zu saufen an und wurde ein richtiger Grobian. Wir Kinder mussten ihn betrunken vom Gasthaus abholen, wenn er beim Kartenspiel das ganze Geld verlor. Mutter machte mit ihm die Hölle durch und es wurde oft gestritten. Er konnte keine Frau, keine Kittelschürze in Ruhe lassen und betrog ständig meine Mutter.Es gab Leute, die meldeten alle, die zur Sonntagsmesse in die Kirche gingen dem NS- Blockwart. Nach dem Krieg war es für manche eine Genugtuung, wenn sie sahen, wie diese Leute als Straßenarbeiter oder Totengräber zur Strafe Dienst tun mussten. Als der Krieg zu Ende war kamen aus vielen zerbombten Städten Flüchtlinge und Soldaten die ihr Heim verloren hatten und die hier eine Unterkunft suchten. Ein US-Militärlastwagen mit Lebensmitteln stürzte einen Hang hinunter und sofort rannten alle Anrainer um Schmalzdosen, Konserven, Erdnussbutter, Reis, Kakao und Schokolade aufzusammeln.   

Eine Stodertalerin erzählt von ihrer Schulzeit im zweiten Weltkrieg

Fr, 01/19/2018 - 12:28
"Nach 4 Klassen Volksschule in Hinterstoder kam ich in die Hauptschule nach Kirchdorf. Ich hatte furchtbar Heimweh und weinte oft. In einem Jahr war ich gleich bei drei verschiedenen Frauen zur Untermiete. Ein Zimmer musste ich mit dem 14 jährigen Sohn der Vermieterin teilen. Der griff dauernd in der Nacht unter der Decke nach mir. Eine Vermieterin nörgelte ständig an mir herum und bei einer Vermieterin wollte sich ein weiterer Mieter, ein alter Mann, immer wieder vor mir nackt ausziehen.Im 2. Schuljahr kam ich nach Windischgarsten in ein Internat. Da hat es mir gut gefallen und in der Gemeinschaft mit meinen Mitschülern fühlte ich mich wohl.Morgens schon, vor dem Unterricht, spielten wir Völkerball und machten Waldläufe. Meine Lieblingsfächer waren Zeichnen, Turnen und Singen. Es gab eine Ausstellung mit den besten Zeichnungen aller Schüler und mit dabei war auch mein Bild. Kurzschrift machte mir auch Spaß,
nur Mathematik, Chemie und Geometrie mochte ich gar nicht.Abends wurden im Internat Spiele aufgeführt. Beim Theaterspielen wurde mir meistens die Hauptrolle zugeteilt. Wenn ich den Text vergaß habe ich aus dem Stegreif weiter gesprochen.
Ich wollte nicht so ein Leben wie meine Mutter führen und wollte deshalb unbedingt Lehrerin werden.In Bad Aussee musste ich am 20. Juli 1944 zur Aufnahmsprüfung antreten. Als wir bei der Mathematikarbeit waren, wurde im Radio vom Attentat auf Adolf Hitler in der Wolfsschanze berichtet.Im Anschluß an die Prüfung gab es zwei Möglichkeiten die Lehrerbildungsanstalt zu besuchen. Entweder im Protektorat Brünn oder in Linz. Aber mein Traum Lehrerin zu werden platzte, weil ich bei der Prüfung nicht die erforderliche Punkteanzahl erreichte. Ich musste das von Hitler eingeführte  unbezahlte Pflichtjahr machen und kam als Haushaltshilfe nach Hinterstoder zu einer Frau mit einem Säugling, deren Mann im Krieg war.Im Winter musste ich in einer ungeheizten Dachkammer schlafen. Manchmal hatte ich ein Gefühl als würden sich meine Eingeweide zu einem Knoten zusammen schlingen. An den Dachrinnen hingen überall große Eiszapfen und ich musste in der eiskalten Steyr die Windel waschen. Drei Monate habe ich durchgehalten, dann wurde ich krank.Als ich wieder gesund war begann ich eine 3-jährige Fachschulausbildung in Steyr.In der Ferne tobte der Krieg, der immer näher kam und auch die Hermann Göringwerke in Steyr wurden nicht von Bomben verschont. Bei Luftangriffen mussten wir immer wieder in Kellern oder stinkenden Stollen Zuflucht suchen. Abenteuerlich war es für uns Kinder, wenn die Alliierten Bomberverbände in unseren Luftraum flogen. Man hörte das Motorbrummen tief und bedrohlich. Am Fensterbrett klirrten die Mostgläser. Vom Himmel fielen schmale Aluminiumstreifen zur Täuschung der Abwehr. Jagdflieger flitzten wie Schwalben durch den Himmel. Bomben wurden abgeworfen. Wenn die Flugzeuge weg waren sammelten wir Bombensplitter mit spitzen Zacken.Ausländische Sender im Radio zu hören war strengstens verboten und wurde hart bestraft. Bei Alarm kam ein Kuckucksruf aus dem Volksempfänger-Radio. In den Zeitungen und im Rundfunk wurde furchtbar auf Juden und Pollaken gehetzt. In der Zeitung "Völkischer Beobachter" stand: "Hängt die Pollaken auf". In der Zeitung "Der Stürmer" wurden Juden mit grässlichen Fratzen abgebildet und immer hatten sie krumme Nasen und Geldscheine in den Händen. Über Polen und Bolschewiken hörten wir, dass sie kleine Kinder umbringen, Männer annageln und wie Jesus kreuzigen. Frauen, so konnte man in der Zeitung lesen, werden vergewaltigt, der Bauch aufgeschlitzt, die Augen ausgestochen, die Fingernägel ausgerissen. -  es war eine furchtbare Zeit.Auch über die Lebensmittelmarken wusste ich Bescheid. Es gab Marken für 5g Fett, 10g Zucker, 50g Brot, 15g Marmelade, und 6g Fleisch, gerade soviel wie auf einer Gabelspitze Platz hat. Der Kunsthonig schmeckte wie Seife. Wir sammelten Löwenzahn und Brennesselblätter um daraus Salat zu machen. Aus Pfefferminzblätter, Tausendguldenkraut, Lindenblüten und Kamille bereiteten wir Tee. Die Mutter hat Erdäpfeltorte und Kukuruzbrot gebacken. Die Not machte erfinderisch."
       

Bombensplitter.

Schitour auf die Sigistalhöhe 1942m

Fr, 01/12/2018 - 14:54
Die Schitour auf die Sigistalhöhe beginnt in Hinterstoder - Baumschlagerrreith und führt über die Poppenalm. Wenn das Wetter mitspielt wird diese Tour zu einem Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.Die Sigistalhöhe in der Mitte, links davor das Baumschlagerreith













                                                          Fotos: DI Matthias Haigis

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5°
9°
Talwetter
Heute 23.4.2018
11°
19°

Huttererböden

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Höss-Express Bergstation

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2000er Bergstation

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Panoramalift Bergstation

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Hössbahn Talstation Hinterstoder

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öffnungszeiten

hinterstoder.lounge, Alpineum
Mo–Fr 8–12 | 14–17 Uhr
Sa, So 9–17 Uhr
Bergbahnen 
8:45–12:15 | 13–16:30 Uhr
(ab 15.06. durchgehender Betrieb)
Detailinfos finden Sie hier. 
Tennishalle, Freibad, Minigolf
Mi–Mo 9:30–22 Uhr

Veranstaltungen

Gemalt.Geschnitten.Gezeichne..
Alpineum
2. 12. 2017 bis 30. 6. 2018

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