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Stodertalfreunde Blog

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Aktualisiert: vor 2 Stunden 28 Minuten

Eine Stodertalerin erzählt von ihrer Schulzeit im zweiten Weltkrieg

Fr, 01/19/2018 - 12:28
"Nach 4 Klassen Volksschule in Hinterstoder kam ich in die Hauptschule nach Kirchdorf. Ich hatte furchtbar Heimweh und weinte oft. In einem Jahr war ich gleich bei drei verschiedenen Frauen zur Untermiete. Ein Zimmer musste ich mit dem 14 jährigen Sohn der Vermieterin teilen. Der griff dauernd in der Nacht unter der Decke nach mir. Eine Vermieterin nörgelte ständig an mir herum und bei einer Vermieterin wollte sich ein weiterer Mieter, ein alter Mann, immer wieder vor mir nackt ausziehen.Im 2. Schuljahr kam ich nach Windischgarsten in ein Internat. Da hat es mir gut gefallen und in der Gemeinschaft mit meinen Mitschülern fühlte ich mich wohl.Morgens schon, vor dem Unterricht, spielten wir Völkerball und machten Waldläufe. Meine Lieblingsfächer waren Zeichnen, Turnen und Singen. Es gab eine Ausstellung mit den besten Zeichnungen aller Schüler und mit dabei war auch mein Bild. Kurzschrift machte mir auch Spaß,
nur Mathematik, Chemie und Geometrie mochte ich gar nicht.Abends wurden im Internat Spiele aufgeführt. Beim Theaterspielen wurde mir meistens die Hauptrolle zugeteilt. Wenn ich den Text vergaß habe ich aus dem Stegreif weiter gesprochen.
Ich wollte nicht so ein Leben wie meine Mutter führen und wollte deshalb unbedingt Lehrerin werden.In Bad Aussee musste ich am 20. Juli 1944 zur Aufnahmsprüfung antreten. Als wir bei der Mathematikarbeit waren, wurde im Radio vom Attentat auf Adolf Hitler in der Wolfsschanze berichtet.Im Anschluß an die Prüfung gab es zwei Möglichkeiten die Lehrerbildungsanstalt zu besuchen. Entweder im Protektorat Brünn oder in Linz. Aber mein Traum Lehrerin zu werden platzte, weil ich bei der Prüfung nicht die erforderliche Punkteanzahl erreichte. Ich musste das von Hitler eingeführte  unbezahlte Pflichtjahr machen und kam als Haushaltshilfe nach Hinterstoder zu einer Frau mit einem Säugling, deren Mann im Krieg war.Im Winter musste ich in einer ungeheizten Dachkammer schlafen. Manchmal hatte ich ein Gefühl als würden sich meine Eingeweide zu einem Knoten zusammen schlingen. An den Dachrinnen hingen überall große Eiszapfen und ich musste in der eiskalten Steyr die Windel waschen. Drei Monate habe ich durchgehalten, dann wurde ich krank.Als ich wieder gesund war begann ich eine 3-jährige Fachschulausbildung in Steyr.In der Ferne tobte der Krieg, der immer näher kam und auch die Hermann Göringwerke in Steyr wurden nicht von Bomben verschont. Bei Luftangriffen mussten wir immer wieder in Kellern oder stinkenden Stollen Zuflucht suchen. Abenteuerlich war es für uns Kinder, wenn die Alliierten Bomberverbände in unseren Luftraum flogen. Man hörte das Motorbrummen tief und bedrohlich. Am Fensterbrett klirrten die Mostgläser. Vom Himmel fielen schmale Aluminiumstreifen zur Täuschung der Abwehr. Jagdflieger flitzten wie Schwalben durch den Himmel. Bomben wurden abgeworfen. Wenn die Flugzeuge weg waren sammelten wir Bombensplitter mit spitzen Zacken.Ausländische Sender im Radio zu hören war strengstens verboten und wurde hart bestraft. Bei Alarm kam ein Kuckucksruf aus dem Volksempfänger-Radio. In den Zeitungen und im Rundfunk wurde furchtbar auf Juden und Pollaken gehetzt. In der Zeitung "Völkischer Beobachter" stand: "Hängt die Pollaken auf". In der Zeitung "Der Stürmer" wurden Juden mit grässlichen Fratzen abgebildet und immer hatten sie krumme Nasen und Geldscheine in den Händen. Über Polen und Bolschewiken hörten wir, dass sie kleine Kinder umbringen, Männer annageln und wie Jesus kreuzigen. Frauen, so konnte man in der Zeitung lesen, werden vergewaltigt, der Bauch aufgeschlitzt, die Augen ausgestochen, die Fingernägel ausgerissen. -  es war eine furchtbare Zeit.Auch über die Lebensmittelmarken wusste ich Bescheid. Es gab Marken für 5g Fett, 10g Zucker, 50g Brot, 15g Marmelade, und 6g Fleisch, gerade soviel wie auf einer Gabelspitze Platz hat. Der Kunsthonig schmeckte wie Seife. Wir sammelten Löwenzahn und Brennesselblätter um daraus Salat zu machen. Aus Pfefferminzblätter, Tausendguldenkraut, Lindenblüten und Kamille bereiteten wir Tee. Die Mutter hat Erdäpfeltorte und Kukuruzbrot gebacken. Die Not machte erfinderisch."
       

Bombensplitter.

Schitour auf die Sigistalhöhe 1942m

Fr, 01/12/2018 - 14:54
Die Schitour auf die Sigistalhöhe beginnt in Hinterstoder - Baumschlagerrreith und führt über die Poppenalm. Wenn das Wetter mitspielt wird diese Tour zu einem Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.Die Sigistalhöhe in der Mitte, links davor das Baumschlagerreith













                                                          Fotos: DI Matthias Haigis

Geschichte voller Gegenwart Mayr-Melnhofs, die Grafen zu Eulenburg und ihr Prielerhaus

Fr, 01/05/2018 - 11:14
Text: Michael Henneberg, Recherche: Dr.Hans Krawarik  Fotos: Archiv Haus Kolk, Heinz Schachner                                                                                                                                                                      Kommt man nach Hinterstoder, so fällt dem geübten Auge ein paar hundert Meter über dem Dorfkern eine herrschaftliche Villa ins Auge, deren vornehme Schönheit Formen der alpinen Architektur mit denen eines Chalets und einer italienischen Villa mit großer Veranda vereint, wie man sie von den Bildern des Schweizer Malers Arnold Böcklin kennt. Womit wir bei der Datierung schon in etwa richtig liegen. Das Prielerhaus, so ist der Name der Villa, wurde 1906/1907 für das wohlhabende Ehepaar Hugo und Anna Bachmann von dem ebenfalls aus Wien stammenden Architekten Gustav Richter erbaut. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg sollte Bauen noch zur Verschönerung der Landschaft beitragen und so läßt sich das Prielerhaus auch als gern genutzter architektonischer Blickpunkt auf Bildern des berühmten Alpenmalers Edward Compton ausmachen.
Bachmanns hatten schon 1905 als ersten Schritt eines der ältesten Stoderer Bauerngüter, den überschuldeten Prielerhof, mit zugehörigen Gründen als ausgedehntes Jagdrevier erworben. Schon bald genügte das große, aber  einfache Bauernhaus den Komfortansprüchen des Ehepaars nicht mehr und so ließen sie in Sichtweite ein neues Domizil errichten. Die Annenvilla, wie sie das Prielerhaus zunächst nannten, wurde aufwendig mit vollständigem Inventar aus Zirbenholz versehen, das jenseits des Phyrn-Passes in Liezen hergestellt wurde. Doch schon wenige Jahre später verkaufte das Ehepaar Bachmann ihr gerade erst errichtetes Refugium.
Eigentümerin wurde im Jahre 1909 Theodora Gräfin von Kottulinsky, eine geborene Freiin von Mayr-Melnhof, einzige Tochter des Gründers des bis heute in Österreich bedeutenden Industrie-Imperiums. Systematisch erwarb die Gräfin in den Folgejahren weitere Höfe und Ländereien im Stodertal hinzu und formte auf diese Weise aus dem Jagdgut der Bachmanns einen umfangreichen forst- und landwirtschaftlichen Betrieb, der sich im Kern bis heute im Besitz ihrer Familie erhalten hat.
Gräfin Kottulinsky hatte keine Kinder, sodass sie der ältesten Tochter ihres Bruders, Marie, im Jahre 1921 ihre Stoderer Besitzungen einschließlich des Haupthauses - dem Prielerhaus - übertrug. Marie Freiin von Mayr-Melnhof hatte bereits 1904 den uradligen Grafen Friedrich-Wend zu Eulenburg und Hertefeld geheiratet. Eine seltene österreichisch-preußische Hochzeit von seinerzeit besonderer politischer Bedeutung, war der Vater des Bräutigams, Fürst Philipp zu Eulenburg, doch enger Vertrauter des Deutschen Kaisers Wilhelm II., wie auch des österreichischen Kaisers Franz Joseph, der den langjährigen preußischen Botschafter in Wien besonders schätzte.Aus dieser Ehe von Marie mit Friedrich-Wend, dem späteren II. Fürsten zu Eulenburg, gingen die Kinder Ingeborg und Wend hervor. Wend sollte dereinst Nachfolger seines Vaters auf dem Hauptbesitz Liebenberg im Brandenburgischen und am Niederrhein werden, die Stoderer Güter hingegen waren - wie zuvor bei seiner Mutter Marie - zunächst für die weichende Erbin, also seine Schwester Ingeborg, vorgesehen.
Mit Ende des Zweiten Weltkrieges gingen allerdings alle ostelbischen Güter der Eulenburgs in Brandenburg, Ostpreußen und auch Schlesien verloren. Aufgrund des Verlustes der Heimat im Osten und der den durch Krieg zerstörten Besitzungen am Niederrhein kam dem Stoderer Besitz plötzlich eine unvorhergesehene Bedeutung für die Eulenburg`sche Familie zu. Immer schon wurde das Stodertal von der Familie geliebt, von Klein auf erkundeten Jung und Alt die wundervolle Bergwelt. 1945 jedoch wurde Hinterstoder zu einer Art Rettungsinsel, auf der sich die versprengten Teile der Familie wieder sammeln konnten. Doch erst 1952 endete die fast zehnjährige Zwangseinquartierung von Flüchtlingen im Prielerhaus und es dauerte noch bis 1956 bis Fürstin Marie, seinerzeit durch Heirat zunächst „Reichsdeutsch“ geworden, die drohende alliierte Enteignung und spätere Treuhandverwaltung ihres Gutes endgültig aufheben konnte.
Dem Fürstenpaar waren noch glückliche Jahre bei Ihren Aufenthalten im Stodertal beschieden, in denen der Gutsbetrieb mit vielen  angestellten Stoderern in voller Blüte stand.
Schlusspunkt dieser Ära bildete der Tod von Fürstin Marie 1960 und ihres Mannes Friedrich-Wend drei Jahre später. Der Besitz wurde bereits nach Ableben der Mutter unter den Kindern Ingeborg und Wend aufgeteilt. Erstere erhielt als Hauptwohnsitz, wie vorgesehen, das von ihr schon seit den 1930er Jahren bewohnte  Griesserhaus und den größten Teil und Kern des Betriebes, der bis heute den Prielerhof und einen grossen Eigenjagdbezirk mit ausgedehnten Forstflächen rund um den Kleinen Priel umfasst. Für ihre sechs Kinder aus den beiden Ehen mit dem Baron von Engelhardt und Carl-August von Schoenebeck errichtete Ingeborg noch vor ihrem Ableben im Jahre 2000 eine Privatstiftung, die sie, vielleicht etwas irreführend, „Privatstiftung Eulenburg und Hertefeldscher Erben“ nannte.
Ihr Bruder Wend ging andere Wege. Ihm fielen 1960 das Prielerhaus und die Eigenjagd der Klinseralm, das sogenannte Spitzmauer-Revier, zu. Sein Erbteil blieb bis heute ungeteiltes Privateigentum, das er nach seinem Tod 1986 an seinen einzigen Sohn Philipp vererbte – wie er auch seine besondere Liebe zu Prielerhaus und Stodertal an die nachfolgenden Generationen weitergab.

So kommt es, dass eine brandenburgische Familie mit ostpreußischen Wurzeln und Besitzungen am Niederrhein seit rund 100 Jahren das oberösterreichische Hinterstoder als selbstverständliche Heimat und wichtigen Teil der familiären Identität versteht. Der Urenkel des Fürsten Friedrich-Wend, Siegwart Graf zu Eulenburg und Hertefeld, jüngerer Sohn von Philipp, ist seit 2007 gegenwärtiger Eigentümer von Prielerhaus und Klinseralm. Die Villa wurde von ihm und seiner Frau Franziska über Jahre hinweg einfühlsam restauriert. Sie ist damit wieder - ohne jeden Anflug von Nostalgie, sondern "voller Gegenwart" - einer der herausragend schönen Blickpunkte des Stodertals, wie schon auf den Gemälden Comptons.


Graf Friedrich Wend zu Eulenburg und Hertefeld und
Freiin Marie Mayr von Melnhof   ca. 1900
 Theodora Gräfin Kottulinsky erwarb 1909 das Prielerhaus 
Prielerhaus
Im Vordergrund das Prielerhaus, oberhalb von Hinterstoder


Fürst Friedrich-Wend zu Eulenburg und Hertefeld, in der Mitte,
links Öberförster Hans Diesenreiter, rechts Oberjäger und Bürgermeister Ignaz Herzog
in der Spintrigler-Alm ca. 1955
Fürstin Marie zu Eulenburg und Hertefeld und Gatte Friedrich-Wend ca. 1955
Fürst Friedrich-Wend und Forstverwalter
Oberförster Hans Diesenreiter
Verleihung der Jagdauszeichnung "Goldener Bruch" an Fürst Friedrich-Wend


Verleihung der Jagdauszeichnung "Goldener Bruch" an Fürst Friedrich Wend 
Fürst Friedrich-Wend zu Eulenburg und  Hertefeld, Graf von Sandels ca. 1958
 Wend Graf  zu Eulenburg und Hertefeld
 Sohn von  Fürst Friedrich-Wend und Fürstin Marie ca.1958
Philipp Graf zu Eulenburg und Hertefeld, Sohn von Wend
 mit seiner Familie 1973
Siegwart Graf zu Eulenburg und Hertefeld und Gattin Franziska 2017


Veranstaltungen

Do, 01/04/2018 - 17:15
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:







Besuch der Hl. 3 Könige

Mi, 01/03/2018 - 18:31






Prosit Neujahr

So, 12/31/2017 - 11:06


Alter Stodertaler Neujahrsspruch (wurde um Mitternacht durch das Stubenfenster gesprochen)

Sa, 12/30/2017 - 12:08
Karl Seuffert (geb. 1882, gest. 1952) war Oberlehrer in Hinterstoder. Er war nicht nur Heimatdichter und  Komponist, er bewahrte auch altes Stodertaler Brauchtum so wie diesen Neujahrsspruch vom alten Baumschlager-Bauern Gottlieb Pernkopf aus Vorderstoder-Vordertambergau.
Ihr Herrn und Frauen lasst euch sagen:Der Hammer hat schon zwölf geschlagen!Gebt acht auf das Feuer und das Licht,Dass euch allen kein Unglück g`schiacht ! (geschieht)Behüt euch alle der liebe Gott,vor Blitzschlag und vor Feuersnotund Obstbäume und Getreidefelder jeglichen Tag vor Sturmgebraus und Hagelschlag!Vor der Stalltür steh` Leonhard, der heilige Mann,dass nicht Seuche und Zauber dem Vieh schaden kann;doch hört, was ich euch jetzt noch bitt`:Vergeßt mir die armen Seelen nicht;dann komm` auch was kommen mag, macht euch nichts daraus:Es geschieht kein Unglück in eurem Haus!So grüß ich euch jetzt mit freundlichem Gruß
und das neue Jahr mit einem Schuss!                       (Er schießt!)Weil heut` nach dem Kalender der Altjahrstag war,da fangt sich halt an jetzt ein neues Jahrund was es wird bringen an Glück und Leiddarüber hat Gott noch seinen Mantel gebreit`(et)und haltet uns in seiner Weisheit verhüllt,was an Glück und Unglück die Zukunft erfüllt.Wir wollen mit Zuversicht vorwärts schauenund immer auf unseren Herrgott vertrauen!Jetzt wünsch ich dem Herrn und der Frau unverhohl´n,daß sie miteinander recht glücklich sein sollen;ich wünsch` ihnen auch einen goldenen Tisch,auf jedem Eck einen gebratenen Fischund in der Mitte ein Kanderl Wein-da können der Herr und die Frau lustig sein-und dass sie halt einmal nach vielen Jahren,ein glückliches neues Jahr und ein langes Leben haben.Und einen tüchtigen Beutl voll Geld daneben -und in lieben Gottes Nam`(en)fangen wir das Jahr 2018 an.
Gelobt sei Jesus Christus in alle Ewigkeit!

Hl. Leonhard - Nothelfer und Patron der Tiere

Ein Schatz römischer Silbermünzen wurde 1904 in Spital a. Pyhrn gefunden.

Fr, 12/29/2017 - 11:03
Das "Linzer Volksblatt" berichtete seinerzeit über einen Fund von mehr als 200 Silbermünzen beim Bau der Pyhrnbahn 1904."Nächst Spital entdeckte man bei Kilometer 27-2, wo der Bahnkörper die Reichsstraße durchschneidet, in festem Lehmboden und in geringer Tiefe über 200 römische Silbermünzen, Denare genannt. Den Bemühungen der Herren Oberinspektor Weßnitzer, Vorstand der k.k. Eisenbahnbauleitung, Bürgermeister Schröckenfux und Ing. Groß ist es zu danken, dass von dem Funde 140 Stück gesichert werden konnten. 8 Stück wurden durch die k.k. Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf gerettet, 2 Stück kamen in das Museum Francisco Carolinum zu Linz, 11 Stücke in Privatbesitz. Die weiteren Münzen gelangten mit den übrigen Funden infolge Verfügung des hohen Eisenbahnministeriums in das Museum zu Windischgarsten. Das älteste Stück ist ein Denar der Familie Plantia aus der Zeit der römischen Republik. Daran reihen sich 8 Denare Marc Anton mit den Aufschriften der prätoristischen Kohorte und der 4. 5. und 13. Legion. Das übrige sind Münzen römischer Kaiser, beginnend mit Nero (54 bis 68), endigend mit Lucius Verus (161 bis 169) und Marc Aurel (161 bis 180)".Das Volksblatt berichtet nachfolgend von Münzen auf denen verschiedene römische Kaiser und Kaiserinnen abgebildet sind. Manche Münzen sind stark abgewetzt, andere wiederum dürften fast neu gewesen sein.Die Zeitung berichtet weiter:"Man wird nicht irre gehen, wenn man unseren Münzschatz mit den Markomanen-Kriegen (166 bis 180) in Verbindung bringt. Die deutschen Völkerstämme im Norden der Donau drängten nach Süden, kamen über den Grenzstrom herüber, überwältigten die römischen Grenztruppen und drangen bis Aquileja (Norditalien) vor. Kaiser Marc Aurel, ein Philosoph auf dem Throne der Caesaren, musste zum Schwert greifen. Er zog selbst an die Donau, über welche die Germanenstämme wieder zurückgeworfen wurden. Aus der Zeit der Kämpfe ca. 166 bis 180  stammt der Schatz von Spital am Pyhrn" - Man vermutet, dass ein römischer Soldat entweder die Münzen versteckt hat oder dass sie auf der Flucht verloren gingen.

Mark Aurel begnadigt Germanenhäuptlinge         wikipedia


Tanz der Teufel in Hinterstoder

Mi, 12/27/2017 - 17:55









                                                                  Fotos: DI Erik Holter

Weihnachtsfeier in der Kneippanlage Hinterstoder

Mo, 12/25/2017 - 20:02







                                                               Fotos: DI. Erik Holter

Kindermette in Hinterstoder

Mo, 12/25/2017 - 13:18








                                                       
                                                    Fotos: Margit Wright ("Salmer")

Frohe Weihnacht

Sa, 12/23/2017 - 11:34


"Des Lehrers Weihnachtsäpfel" - eine Weihnachtsgeschichte

Fr, 12/22/2017 - 11:56
Alljährlich zur Weihnachtszeit ließ unser Lehrer einige Körbe Äpfel in das Klassenzimmer bringen. Um diese Äpfel gab es unter den Schülern jeweils eine lustige Rauferei und der Lehrer stand lächelnd dabei und achtete dass niemand zu tatkräftig wurde. An dieser Spende war an und für sich nichts aus- zusetzten, nur wollte mir in der Erinnerung die Art der Verteilung nicht ganz gerecht erscheinen, denn der Fleißigste in der Klasse war meistens nicht der Stärkste und bekam deshalb nicht die schönsten Äpfel. Daran musste ich denken, als ich vor einiger Zeit den alten Lehrer, der längst im Ruhestand war, wieder sah.  "Ja", sagte der Alte mit vielsagendem Lächeln, "mir geht es gut; und ihnen lieber Müller? Hoffentlich ist ihnen der Mangel an Konzentration, den ich leider immer wieder bei ihnen feststellen musste, nicht weiter hinderlich gewesen...?""Ich musste gerade an die Weihnachtsäpfel denken, die Sie uns damals bescherten", bog ich das Gespräch in andere Pfade."Ach, die Weihnachtsäpfel", erwiderte schmunzelnd der Alte und fuhr sich mit der Hand durch den weißen Bart. "Das war für mich jeweils ein interessantes Experiment. In diesem Apfelkorb schieden sich die Furchtlosen von den Ängstlichen, die Draufgänger von den Behutsamen, den Sanftmütigen und den Listigen, die Bescheidenen von denen die die Ellbogen einsetzten. Charaktere werden geboren, aber ich konnte die Erbanlagen zu beeinflussen versuchen. Ich konnte die Furchtsamen ermutigen, ihr Selbstvertrauen stärken und den Tatendrang  der Allzustürmischen in die rechte Bahn zu lenken versuchen.""Der starke Scholz hatte die meisten Äpfel", wendete ich ein."Ja", sagte nickend der Lehrer, aber der kleine Schmitz hat sie ihm nachher auf dem Schulhof gegen ein paar wertlose Briefmarken abgeluchst. Er ist ins Bankfach gegangen der kleine Schmitz und hat Karriere gemacht. Der dicke Karl Weiß, der die Äpfel gleich alle verzehrte, hat das Geschäft von seinem Vater übernommen. Und wie geht es nun Ihnen, lieber Müller, was sind sie nun eigentlich geworden?""Ich bin noch nichts", entgegnete ich, "aber...""Na, sehn Sie", unterbrach er mich, mangelnde Konzentration, immer in "Wolkenkukuksheim", ich sagte es ihnen damals schon. Sie überlegten auch damals am Apfelkorb zu lange die rechte Angriffstaktik...""...aber ich bin im Urlaub hier", fuhr ich fort, "ich habe soeben meine Prüfung bestanden und kann nun Lehrer werden -und das Experiment mit den Äpfeln werde ich mir wohl merken".                                
                                                              "Alpenländische Rundschau" 24. Dezember 1942  Bernd Berg
                                                                                                                           

Bergweihnacht in Vorderstoder am 15/16.12.2017

So, 12/17/2017 - 11:33










                                                                       Fotos: Waltraud Schachner                                   

Dr. Krakowitzer - Arzt aus Spital/Pyhrn und Krankenhausgründer in New York

Fr, 12/15/2017 - 10:47
Dr. Ernst Krakowitzer (geb. in Spital /Pyhrn 1822, gest. in New York  1875)Ernst Krakowitzer war der Sohn eines Pflegers (damals Verwaltungsbeamten) in Spital am Pyhrn. Er  studierte ab 1840 in Wien Medizin und als im März 1948 in Wien die Revolution  ausbrach gehörte     Dr. Ernst Krakowitzer als Hauptmann der Akademischen Legion an, die gegen ein altes, überholtes monarchistisches System kämpfen wollten. Die Revolution wurde im Oktober 1948 niedergekämpft und die führenden Köpfe wurden erschossen oder mussten fliehen. Als Hauptmann bei den Revolutionären flüchtete Krakowitzer zunächst nach Tübingen und arbeitete dort als Assistenzarzt an einer Klinik. Hier lernte er den berühmten  Dichter Ludwig Uhland kennen.Da die Gegner der Revolution immer einflussreicher wurden befürchtete Krakowitzer, dass sie ihn auch in Tübingen erreichen könnten. Er bestieg deshalb 1850 ein Schiff, floh in die USA und wurde Chirurg im Stadt-Hospital in Brooklyn. Dort war er bis 1857 tätig. Gemeinsam mit zwei anderen Ärzten gab er die in Deutsch erscheinende  "Medizinische Monatszeitschrift" heraus und wurde ein angesehenes Mitglied der New Yorker "Pathological Society". 1866 gründete er mit Kollegen das "Deutsche Hospital" in New York. Einer der Pavillons dieses Krankenhauses trug seinen Namen "Krakowitzer Pavillon". Dort wurden frisch operierte Personen versorgt. Als nach dem Ersten Weltkrieg eine anti-deutsche Stimmung in New York City herrschte wurde 1918 das Deutsche Krankenhaus in "Lenox Hill Hospital" umbenannt. An den Revolutionär Ernst Krakowitzer, der auch am amerikanischen Bürgerkrieg teil nahm, erinnert ein Ehrenschwert der Wiener Akademischen Legion im Linzer Landesmuseum. Auf der Scheide, dieses, Krakowitzer gewidmeten  Schwertes, ist zu lesen: "Erinnerung an den 13,, 14., und 15. Mai 1848".                                                                                             Aus Spital am Pyhrn "Dorf im Gebirge". 
Dr. Ernst Krakowitzer
Krakowitzer Pavillon

Lenox Hill Krankenhaus in New York  

"Der Totschlag in Hinterstoder" berichtete am 10.12.1931 die Tages-Post

Fr, 12/08/2017 - 11:59
Am 7. Dezember 1931, vor 86 Jahren, erschreckte ein schweres Verbrechen die Bevölkerung im ganzen Stodertal. Bei einem Streit unter alkoholisierten Männern fiel auf der Straße, wenige Meter vor dem Kirchenplatz, ein Schuss, der einen Menschen tötete. Die Zeitung berichtete damals ausführlich darüber.


Besinnlicher Adventnachmittag am 3.12.2017 im Prielergut.

Mo, 12/04/2017 - 13:22
Im KUNST-SchAU-STALL "Prielergut" trafen sich viele Besucher zu einem besinnlichen Advent-Nachmittag.Monika Aufner las Texte von Hesse, Fontane, Busch u.a., die Glück, Freude und Zufriedenheit zum Inhalt hatten.Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von Hans und Werner mit Gesang und Gitarren-Begleitung.
Bei Punsch und Süßem spürte man förmlich die kommende Weihnachtszeit. 









                                                                Fotos: Rainer Remsing

Adventmarkt in Hinterstoder am 2./3.12. 2017

So, 12/03/2017 - 12:27














                                                           Fotos: Waltraud Schachner

Veranstaltungen in Hinterstoder

Sa, 12/02/2017 - 11:49
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:









Seiten

Hinterstoder auf einen Blick  

Wetter

Bergwetter
Heute 22.1.2018
-10°
-2°
Talwetter
Heute 22.1.2018
-5°
2°

Huttererböden

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Höss-Express Bergstation

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2000er Bergstation

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Panoramalift Bergstation

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Hössbahn Talstation Hinterstoder

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öffnungszeiten

hinterstoder.lounge, Alpineum
Mo– Fr 8–12 | 14–17 Uhr
Bis Ende Februar durchgehend
Sa 9–12 Uhr
Bergbahnen
Gondel Mo - So 8:30–16:30 Uhr
Lifte Mo - So 8:45–16:00 Uhr 
Tennishalle, Eisstockschießen
Mi–Mo 9:30–22 Uhr

Veranstaltungen

Snow & Action Days

27. 1. 2018 bis 28. 1. 2018
Semester-Skitest am 06.02.2018

6. 2. 2018, 00:00 Uhr
Fasching auf der Löger-Hütt'n

10. 2. 2018 bis 13. 2. 2018

BERGFEX: Schneebericht Hinterstoder - Höss: Schneehöhe Hinterstoder - Höss - Schneehöhen - Schneewerte

SchneeberichtHeute, 07:45
Berg (Piste, 1.858m)190 cm neu: 20 cm
Tal (Piste, 600m)60 cm neu: 15 cm
Schneehöhe Ort (600m)30 cm neu: 15 cm
Schneezustandgriffig, teilweise Pulver
Letzter Schneefall RegionHeute
Lawinenwarnstufekeine Meldung Lawinenwarndienst
Betriebtäglich
Pistenzustandsehr gut, teilweise gut
Offene Lifte14 von 14
Offene Pisten40 km von 40 km
Talabfahrtsehr gut
Funparkgeschlossen
HinterstoderloipeKeine Daten
Huttererböden-HöhenloipeKeine Daten

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