Bild Winter:
 

Stodertalfreunde Blog

Subscribe to Stodertalfreunde Blog Feed
Menschen - Bilder - Geschichten - NaturStodertalfreundehttp://www.blogger.com/profile/03757317600088326634noreply@blogger.comBlogger616125
Aktualisiert: vor 7 Stunden 10 Minuten

Eine Stodertalerin erzählt vom guten Appetit in der Kindheit

Fr, 11/17/2017 - 11:52
"In meiner Kindheit, in den 1930er Jahren, mußten wir nicht wirklich Hunger leiden, aber meine Geschwister und ich hatten immer Appetit. In unserem Bauernhof erzeugten wir viele Lebensmittel selbst und hatten daher genug zum Essen. Wir konnten Unmengen essen und waren trotzdem spindeldürr. Mein Vater, die Großmutter und wir 4 Kinder, 2 Mädchen und 2 Buben, bekamen von meiner Mutter abwechslungsreich zu essen. Meiner Mutter fiel immer wieder etwas Neues ein. Es gab Polenta, Sterz, Erdäpfelgulasch, Milchrahmstrudel, Topfenseiling, Reisauflauf, Grieskoch und Apfelschmarrn. Wenn Vater Forellen vom "Schwarzfischen" heim brachte, mußten wir uns beim Essen immer sehr beeilen. Einmal kamen auch Gendarmen zu uns nachschauen und schnüffelten in der Küche. Wir haben die Pfanne mit den Forellen schnell im Backofen verschwinden lassen. Ich glaube aber sie haben es doch gerochen. Gott sei Dank sind sie wieder gegangen.Fleisch gab es nur selten, höchstens am Sonntag oder wenn ein Schwein geschlachtet worden ist. Dann gab es frische "Blunzen" (Blutwürste). Zu ganz besonderen Anlässen gab es Schweinebraten mit Kümmel, Leberknödel oder Krenfleisch vom Schweinskopf und den Ohren. "Lingerl" wurde von den Eingeweiden, Herz, Lunge und Magen gemacht. Sulz gab es zur Jause.Das Surfleisch wurde in eine besondere Beize aus Kräutern und Gewürzen gelegt. Dazu gehörte Koriander, Knoblauch, Kümmel, Pöckelsalz und noch mehr. Das war aber das Geheimnis der Köchin. Vom Geselchten hatte man das ganze Jahr über einen Vorrat zu Hause. Der Speck wurde ausgelassen und davon Grammelknödel gemacht.Wenn Mutter Einbrenn machte, waren wir meistens schon so hungrig, daß wir mit dem Finger die Einbrenn aus der Pfanne  stibitzten (stahlen). Manchmal ließen wir nicht mehr viel übrig.Besoffene Povesen gab es nur wenn wir  Besuch hatten. Manchmal gab es auch gebackene (Teig)- Mäuse, Palatschinken oder Kaiserschmarrn. Zu Besuch kamen meistens "Goden-Kinder" (Taufkinder) von der Großmutter. Sie hatte 23 "Goden-Kinder".Wenn der Holler blühte, wurden die Strauben (Blüten) in Eierteig getaucht und in Fett herausgebacken. Dazu gab es Salat oder Kompott.Oft gab es Fleckerlspeise mit geröstetem Zwiebel darüber und mittwochs gab es immer Sterz.Im Winter aßen wir Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Wenn Vater von der Arbeit kam stand im Ofenrohr immer sein Essen bereit".




Architekt und Maler Oskar Just

Fr, 11/10/2017 - 12:32

Oskar Just (geb. 1895, gest. 1964) lebte mit seiner Gattin Cäcilia auf der "Schmiedleiten" einem Bauernhaus auf dem Weg von Hinterstoder nach Vorderstoder.Mehrere Monate in den Jahren 1957 bis 1963 verbrachte Oskar Just in Island und den Faröer-Inseln und porträtierte dort prominente Politiker und Persönlichkeiten. Seine Bilder schmücken Ministerien und Regierungsgebäude.Aber nicht nur Porträts malte der Künstler, sein Spektrum reichte von nordischen Landschaftsgemälden bis zu Stodertaler-Landschaften.
Seine Bilder sind aber auch in Büchern zu finden, wie diese Studien der bäuerlichen Bevölkerung zeigen.
Oskar Just









 

Schmiedleiten

Veranstaltungen in Hinterstoder

Sa, 11/04/2017 - 11:24
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:









Über den Rumplmayrsteig zum Karlkreuz und Kampermauer

Fr, 11/03/2017 - 11:08

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Puglalm am Hengstpass. Über den schön angelegten Rumplmayrsteig, auf dem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt notwendig ist, ist das Karlkreuz mit der schönen Aussichtsbank bald erreicht. Allerdings ist man dann noch lange nicht auf dem Gipfel, sondern zunächst auf einer vorgeschobenen Felskanzel. Der weitere Anstieg geht dem Grat entlang. Der Steig selbst ist nicht unbedingt schwierig zu gehen, doch gefährliche Stellen gibt es immer wieder. Manchmal muss man durchaus auch kurze Kraxeleinlagen bewältigen.Nach dem kurzen Gratstück geht es erholsam an der Nordseite durch den Wald aufwärts und erst kurz vor dem Gipfel wechselt man wieder in die schwierigere Südseite. Es gilt noch ein paar schwierigere Stellen mit vorsichtiger Aufmerksamkeit zu überwinden und der Gipfel ist erreicht.Die Kampermauer ist trotz ihrer einmaligen Lage als Aussichtsberg ein von Bergsteigern eher selten besuchter Gipfel. Vielleicht deshalb weil es keinen markierten Anstieg zum Hauptgipfel gibt.Sehr bekannt sind in Kletterkreisen die zahlreichen Routen an der Südseite, die durch verschiedene Schwierigkeitsgrade fast für jeden Kletterer etwas zu bieten haben. Der Gipfel wird dabei nicht erreicht.
Den Tipp und die Bilder zu diesem Ausflug hat Hans Ratschenberger zur Verfügung gestellt.
    Kampermauer von der Karlhütte
 Puglalm
  Blumenfenster Puglalm
 Schlitten Puglalm
 Blick zu den Hallermauern
 Puglalm-Einstieg zum Karlkreuz
 Blick aufs Karlkreuz
 Karlkreuz mit Blick zum Gr. u. Kl. Priel
 Karlkreuz - Hintergrund Warscheneck und Priel
 Karlkreuz zur Kampermauer mit Seil versichert
 Karlkreuz zur Kampermauer mit Seil versichert
 Kampermauer zurück zum Karlkreuz
 Blick ins Hintergebirge
 Kampermauer Blick zurück zum Karlkreuz
 Gipfelkreuz Kampermauer
 Gipfelbuch Kampermauer
Von Kampermauer zu den Hallermauern

Das Bergdrama 1911 am Großen Pyhrgas.

Fr, 10/27/2017 - 11:51
Von einem schrecklichen Bergdrama im Herbst 1911 am großen Pyhrgas, bei dem drei junge Menschen ihr Leben lassen mussten, berichtet Emmerich Grillmayr aus Spital am Pyhrn in seinem Heimatbuch.Der große Pyhrgas, ein Hausberg von Spital, ist 2244m hoch. Der Gipfel ist nicht schwer zu ersteigen und wird daher als leichte alpine Tour gewertet. Emmerich Grillmayr war damals, am Tag der Tragödie, am Pyhrgas und hat sie direkt miterlebt. Er schreibt als Warnung für viele leichtsinnige Touristen sehr anschaulich, wie schnell ein Berg Todesopfer fordern kann.
Eine Gruppe Ausflügler lagerte an einem schönen Herbstnachmittag  vor der Brandner - Almhütte."Was meinen sie, meine Damen, wollen wir zu dritt einen kleinen Abstecher auf den Hofalmsattel machen?" sagte Assessor XY zu den zwei zwanzig bis zweiundzwanzigjährigen Mädchen. "Der Weg ist bequem, nicht weit. Wir sind alle lange zurück , bevor wir uns im Heu der Hütte zum Schlafen legen müssen." "Einverstanden", lachte Minna und sah auf die Uhr. Schnell etwas zum Knabbern - und dann nichts wie los.Vom Hofalmsattel schweifte der Blick ins oberösterreichische  Land und bot eine großartige Aussicht zu Priel und Spitzmauer im Toten Gebirge. Die drei kamen überein, daß man von weiter oben noch besser sehen könnte. Der Assessor dachte nach und er meinte: "Zwei Stunden von hier und der Gipfel des Pyhrgas wäre erreicht. Retour eine Stunde, wenn wir uns oben nicht aufhalten". Der Gipfel schien so nahe, es war als lockte sie ein Berggeist.Der Weg war beschwerlich. Bekleidet, nach der damaligen Mode, mit engem, langem Rock und ungenagelten Bergschuhen, war das Steigen etwas schwierig. Aber das kümmerte die jungen Leute nicht. Auf halben Weg kehrt man nicht um. Die Leute in der Hütte werden Augen machen.Endlich waren sie oben. Ein herrlicher Ausblick und das Gefühl eine große Leistung vollbracht zu haben beflügelte sie.Plötzlich ließ sie eine scharfe Brise frösteln. Ringsum wurde es grau und der Berg hat eine Wolkenhaube aufgesetzt. Ratlos blickten sich die drei an. "Es wird schon nicht so arg sein" tröstete der junge Mann. "Wir steigen ab und unter der Wolkengrenze wird das schönste Wetter sein". Er suchte den Rückweg, aber der bergunerfahrene Stadtmensch fand im immer dunkler werdenden Felsen nicht mehr den Weg. Der Rücken des Pyhrgas ist nicht breit und so kam es, dass er statt den Weg -  einen Wildwechsel einschlug. Der Boden wurde schlüpfrig und eines der Mädchen strauchelte. Ehe es die beiden verhindern konnten war das Mädchen über einen Abgrund verschwunden. Die Beiden suchten das abgestürzte Mädchen, umgingen die Felskuppe und fanden ihre Gefährtin ohne Lebenszeichen am Fuß des Felsens liegend. Wilde Verzweiflung packte sie. Der Assessor fühlte plötzlich die große Verantwortung. Heraus aus dem Nebel und den Abstieg finden, waren seine ersten Gedanken. Sie betteten die Tote auf ihrem Rucksack, dann ging es abwärts. Weinend und frierend folgte das Mädchen. Die Tritte fanden kaum einen Halt. Sie tasteten sich abwärts. Es war ein Irrweg.Plötzlich riß die Nebelwand auf. Klar zeichnete sich die kleine Waldkuppe gegenüber dem Feuerkaar ab. Felsnasen versperrten den Weg, aber nicht weit  unter ihnen winkte ein Grasband. "Hinunter - und wir sind gerettet. Eine kleine, kaum zwei Meter hohe Felswand unter ihnen trennt sie von dem Grasband. Man wollte sich abseilen. Hemd, Hosenträger und Riemen werden verknüpft und an Latschen befestigt. Diesem "rettenden Seil" vertrauten sie sich an. Sie sahen nicht die turmhohen Wände die unterhalb des Grasbandes abfielen. Sie sahen nur die grüne Waldkuppe, die sie erreichen wollten. Sie fassten das selbst gebastelte Seil, das hielt aber ihrem Gewicht nicht stand und zwei Körper sausten durch die Luft in die Tiefe. Dann war es still. - In der Hütte warteten die besorgten Eltern.
"Opfer der Berge" stand am übernächsten Tag in der "Linzer Tagespost.



     

Erinnerung an Maria Callas am 21.10.2017 im Prielergut

So, 10/22/2017 - 12:05
Maria Callas (geb. 1923, gest. 1977) war eine der bedeutendsten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts. Sie starb vor 40 Jahren.
Das nahmen Monika und Kurt Aufner im "KUNST-SchAU-STALL" Prielergut zum Anlass an ihr Leben und künstlerisches Schaffen zu erinnern.Als "Kerze die an beiden Enden brennt" hat die große Ingeborg Bachmann sie einmal charakterisiert. Wenn sie die Opernbühne betrat hatte man das Gefühl dass sie nicht nur singt sondern ihre Rolle wirklich erlebt.Ehe Callas zur Operndiva wurde war sie ein eher pummeliges Mädchen, das mit viel Fleiß durch Schulung ihre wunderbare Stimme ausbildete. Sie heiratete den Unternehmer Meneghini, verließ aber ihren Mann aus Liebe zu dem griechischen Multimillionär Aristoteles Onassis, der wiederum sie verließ um Jacky Kennedy, die Witwe des ermordeten US Präsidenten, zu heiraten. Ihr Leben war erfüllt von triumphalen Höhen und bitteren Tiefen. Sie wurde nur 53 Jahre alt.





       

Fleißige Kinder am Bauernhof, Erinnerungen an die 1930er Jahre

Fr, 10/20/2017 - 15:09
"Wir Kinder mussten bei der täglichen  Arbeit am Bauernhof fleißig mithelfen. Die "Dirndlarbeit" mussten meine Schwester und ich machen. Dazu gehörte Abwaschen, die Stube auskehren, den Tisch auf- und abdecken, Forellen schruppen und ausweiden, das Stroh in den Betten auflockern, das Holz zum Feuer anmachen richten, Holz aus der Holzhütte holen und vieles mehr. Vor der Haustür war ein Bassin im Boden eingelassen in dem das Regenwasser gesammelt wurde, denn eine Wasserleitung hatten wir damals noch nicht. Zum Kochen mussten wir das Wasser aus dem Bach holen. Im Winter war der Bach zugefroren und man musste erst ein Loch in das Eis mit einem Pickel hacken. Das Vieh wurde mit dem gesammelten Regenwasser, aus einem großen Bottich, getränkt. Wenn diese großen Bottiche nicht mehr wasserdicht waren wurden sie auch zur Aufbewahrung von kleinen Kindern verwendet. Die waren darinnen eingesperrt, konnten nicht herausklettern und auch nichts anstellen. Dadurch konnten die Eltern in Ruhe arbeiten.Im Frühling mussten wir außerdem Kartoffel entkeimen (die Triebe abreissen) und Holz aufschlichten. Für die Hasen suchten wir Bärentatzen, Sauröhrl und Löwenzahn. Im Garten mussten wir vom Kraut die Raupen abklauben und natürlich mussten wir auch Kühe hüten. Im Frühling mussten wir alle Wiesen mit dem Rechen säubern und abrechen damit keine Steine und Maulwurfhaufen beim Mähen störten.Eine Arbeit, die wir nicht gerne machten, war Holunderbeeren abriffeln. Davon bekam man ganz blaue Finger.Im Winter mussten wir Federn schleißen. Dabei musste man sehr ernst bleiben und durfte keinesfalls lachen. Denn wenn jemand lachte und pustete dann flogen die Federn in die Luft und verteilten sich im ganzen Zimmer.Wenn wir die Arbeit nicht ordentlich machten bestrafte uns die Großmutter mit "Scheitel knieen". Ein Buchenscheit mit 3 Kanten lag mit 2 Kanten am Boden, auf der 3. Kante musste man knieen. Wenn gerade niemand zuschaute konnte man sich mit dem Hinterteil auf die Fersen setzen und den Schmerz, den die scharfe Kante verursachte etwas mildern. Wenn jemand in die Nähe kam musste man sich schnell wieder auf die Kante knieen, sonst wäre die Strafzeit verlängert worden. Das Scheit auf dem man knieen musste nannte man "Sündenbock".Am Sonntag gingen wir Kinder selbst Geld verdienen. Wir pflückten z.B. Narzissen und verkauften sie am Straßenrand. Autos sahen wir nur selten. Damals kamen noch nicht so viele Menschen in das Stodertal wie heute. Von den Pferdewägen, die öfters auf der Straße zu sehen waren, lagen verlorene Hufnägel am Weg, die die Reifen der Autos zerstachen. Kaputte Autoreifen gab es damals viel öfter als heute.Ganz selten flog ein Flugzeug über uns. Das Geräusch lockte alle Leute aus dem Haus und sie suchten die Maschine in der Luft.Habichte und Bussarde sah man viel öfter. Sie schwebten mit ruhig ausgebreiteten Flügeln  am Himmel und zogen weite Kreise bis sie plötzlich auf die Erde zuschossen. Meist musste dann eine Henne, eine Maus oder ein anderes Tier ihr Leben lassen. Wenn jedoch eine Henne Kücken zu verteidigen hatte, schrie sie so laut, spreizte und schwang die Flügel, dass sich selbst ein Habicht oder Bussard kaum näher zu kommen getraute und lieber wieder abzog.
Unsere Hühner waren so zahm, daß sie bis in die Küche kamen. Wenn Mutter zum Dorfkaufmann einkaufen ging, dann begleitete sie unser Schwein, unser Hund und unsere schwarze Katze. Vor dem Geschäft warteten sie bis Mutter wieder herauskam. Anschließend gingen alle wieder gemeinsam heim".




    

Buchpräsentation "Die Steyr" am 24.10.2017

Mi, 10/18/2017 - 12:57
 Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:  Die Steyr – Landschaft & Menschen am FlussDas Buch ist eine Neuauflage einer gleichnamigen Publikation, die im Vorfeld der Landesausstellung „Land der Hämmer 1998“ erschienen ist. Nun wurde das Buch komplett überarbeitet, nahezu alle Fotos erneuert und noch mehr namhafte Autoren für die Texte beigezogen. Entstanden ist daraus ein Hymnus an eine der schönsten Flusslandschaften Österreichs, die es zu schützen, zu bewundern, zu erwandern und teilweise sogar noch zu entdecken gilt. 
Als einer von 27 Autoren präsentiert Raimund Ločičnik dieses attraktive Werk, welches sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet, am Dienstag, dem 24. Oktober 2017 um 19:00 Uhr im Compton Saal des Gemeindeamts Hinterstoder.


Vom Hengstpass zur Tannschwärze und Schwarzkogel

Fr, 10/13/2017 - 12:17
Wenn man die wenigen Kilometer vom Stodertal über Windischgarsten zum Hengstpass fährt, kommt man in eine zauberhafte Almlandschaft die zum Wandern einlädt.Von der Spitzenbergalm am Hengstpass, dem Ausgangspunkt der Wanderung, sieht man beinahe bis zum Gipfel der Tannschwärze hinauf. Obwohl der Weg nicht markiert ist lohnt es sich, weil vom ersten bis zum letzten Schritt wunderbare Ausblicke zu genießen sind.Von der Spitzenbergalm am Hengstpass (985m) führt ein gemütlicher Weg den Berg hinauf.
Allmählich wird der Weg schmäler und mündet nach ca. 30 Minuten in eine Forststrasse. Auf einer Almwiese sollte man aufpassen, dass man den Trampelpfad der Kühe nicht mit dem Weg verwechselt. Oben auf dem Spitzenbergriedl angelangt, bietet sich der erste eindrucksvolle Panoramablick. Haller Mauern, Totes Gebirge, Sengsengebirge, Hintergebirge und Voralpen. Die Haller Mauern sind zum Greifen nahe. Weiter geht es über den Almboden zunächst gemütlich bergauf, wird aber allmählich steiler und enger. Das letzte Stück des Weges führt an der senkrecht abfallenden Nordseite der Tannschwärze entlang. Am Gipfel (1533m) steht ein Bankerl, das zur Rast einladet. Ein rund 500m langer Grat verbindet die Tannschwärze mit dem Hauptgipfel, dem Schwarzkogel (1554m). Ohne Schwierigkeiten ist dieser Gipfel über einen Steig durch Latschen in 10 bis 15 Minuten zu erreichen.

Den Tipp und die Bilder zu diesem Ausflug hat Hans Ratschenberger zur Verfügung gestellt. 
Passhöhe "Spitzenbergalm"
"Spitzenbergalm"


    Tannschwärze-Blick zm Hengstpass


Warscheneck, Spitzmauer, Gr. Priel, Kl. Priel


  Warscheneck
Von links - Warscheneck, Spitzmauer, Gr. u. Kl. Priel
Von rechts Kl. Priel, Gr. Priel, Spitzmauer, Hochkasten
   Blick Hintergebirge
   Gipfelkreuz Tannschwärze dahinter Hintergebirge
  Gipfelbuch Tannschwärze
   Blick nach Windischgarsten und Gr. u. Kl. Priel
       Blick Mitte Kl. u. Gr. Pyhrgas
Rechts Kl. Pyhrgas Gr. Pyhrgas - Mitte vorne Kreuzmauer,
 hinten Scheiblingstein

Fliegerlegenden aus dem 1. Weltkrieg

Fr, 10/06/2017 - 11:23
Carl-August Baron von Schoenebeck, verheiratet mit Gräfin Ingeborg von Eulenburg, war im 1. Weltkrieg hoch dekorierter Jagdflieger, im gleichen Jagdgeschwader mit den Fliegerlegenden Manfred Freiherr von Richthofen und Ernst Udet und mit ihnen befreundet. Manfred von Richthofen, "der rote Baron" wie er genannt wurde, schoss 80 feindliche Flugzeuge ab und war der erfolgreichste Jagdflieger im 1. Weltkrieg. Er stürzte 1918 bei einem Luftkampf mit seinem Flugzeug ab und wurde nur 26 Jahre alt.Ernst Udet war mit 62 Abschüssen feindlicher Flugzeuge der nächst erfolgreiche Pilot.Eine Anekdote von Udet, die von der Ritterlichkeit der Piloten im 1. Weltkrieg berichtet ist überliefert worden. Udet schilderte einen Kampf mit dem französischen Fliegerass Georges Guynemer im Juni 1917. Der Franzose und der Deutsche kämpften verbissen gegeneinander bis Udet eine Ladehemmung hatte. Es wäre für Guynemer leicht gewesen  ihn abzuschiessen. Aber der französische Pilot, als er sah das sein Feind wehrlos war, flog auf ihn zu, grüßte ihn und verschwand in den Wolken.Ernst Udet war auch mit Carl Zuckmayer, dem bekannten deutschen Dramatiker gut befreundet, der wiederum das Fliegerass für sein berühmtes, mehrfach verfilmtes Stück "Des Teufels General" zum Vorbild nahm. Udet, der im 2. Weltkrieg zum Generaloberst im Reichsluftfahrt-Ministerium ernannt wurde, starb 1941, 45jährig durch Suizid, weil er mit dem nationalsozialistischen Gedankengut nicht zurechtkam und sich deshalb mit dem Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe, Reichsmarschall Hermann Göring, einem langjährigen Fliegerkameraden, überwarf.Generalmajor Carl August von Schoenebeck starb 1989 mit 91 Jahren. Er war oft in Hinterstoder, wohnte im Griesserhaus und ging im Stodertal gerne zur Jagd.

Carl August Baron von Schoenebeck
Generalmajor Carl August Baron von Schoenebeck
Manfred Freiherr von Richthofen
Die Flugzeuge, die Manfred Freiherr von Richthofen flog, waren meistens
rot gestrichen. Er wurde daher auch der "Rote Baron" genannt.

Generaloberst Ernst Udet
                                       Baron und Baronin von Schoenebeck


Bilder von Peter Lang

Do, 10/05/2017 - 17:07
Julia Körber von der Gemeinde Hinterstoder informiert:


Schulanfang in Hinterstoder

Fr, 09/29/2017 - 16:39
Eine Stodertalerin erinnert sich an ihre Jugend vor rund 70 Jahren.
"Ich war schon 7 Jahre alt als ich endlich in die Schule gehen durfte. Zum normalen Schulbeginn mit sechs Jahren durfte ich noch nicht in die Schule. Ich hatte ein Fliegengewicht, dünn, sehr zart und wog nur fünfzehneinhalb Kilo, obwohl wir auf unserem Bauernhof  genug Essen hatten. Das war für ein Mädchen wenig. Deshalb wurde ich  um ein Jahr zurückgestellt. Mein älterer Bruder, wir waren zwei Mädchen und zwei Buben, ging schon zur Schule. Er hatte eine Schachtel mit einzelnen Buchstaben zum Zusammensetzen  von Wörtern und eine Rechenmaschine mit Holzkugeln. Ich konnte mich stundenlang mit den Buchstaben und der Rechenmaschine beschäftigen. Dadurch lernte ich bereits mit vier Jahren lesen.Das Klassenzimmer war ein heller freundlicher Raum mit einem Podium auf dem ein Katheder (Schreibtisch) für den Lehrer stand. Wir hatten Bänke mit einem grün gestrichenen Pult. An der Stirnseite war ein Kreuz und ein Bild von Kaiser Franz Josef der in erhabener Ruhe und unnahbar auf uns herunterblickte. Auf der Fensterseite war eine Tafel auf der eine Unzahl von Vögeln abgebildet waren.Als ich zur Schule kam musste ich das Lesebuch von rückwärts nach vorne beginnen, weil die Lehrerin glaubte, ich hätte alles auswendig gelernt. Im Lesebuch stand:"a,a,a, der Winter der ist da,e,e,e, nun gibt es Eis und Schnee,o,o,o, wie sind wir Kinder froh".Von 53 Schülerinnen war ich die Leichteste in der ganzen Schule. Ich war unglaublich beweglich und meine Mutter hatte große Bedenken wie ich es mit dem Stillsitzen in der Schule aushalten würde.Ich hatte eine schwarze Schiefertafel, die mit einem Holzrahmen eingefasst war. Im Rahmen war ein Loch, durch das eine Schnur  eingezogen war, an der ein Fetzen und ein Schwamm hing. Mit dem Griffel geschriebene Buchstaben oder Zeichnungen konnte man mit dem feuchten Schwamm und dem Fetzen wieder weglöschen. Eine Seite der Tafel war rot liniert. Zwischen 2 Linien übte ich als erstes  schiefe Striche. Einen neben dem anderen. Mit viel Mühe machte ich Strich um Strich bis der Griffel abbrach. Schönschreiben war ein Unterrichtsfach. Schreiben lernten wir damals in Kurrentschrift. Die Bücher für den Unterricht bekamen wir von der Schule. Sie waren alle alt und abgegriffen, weil sie schon  Jahre davor, immer wieder, Schüler im Unterricht benützt haben. Neue Bücher bekam man nur ganz schwer. Da mussten schon vom alten Buch Seiten fehlen oder es musste so zerrissen sein, dass es nicht mehr verwendet werden konnte. Wenn man die Bücher in der Schule bekam mussten sie zuerst einmal in Packpapier eingebunden werden. damit sie möglichst geschont wurden. Darauf wurde sehr geachtet, sonst bekam man eine Strafarbeit. Die Schachtel für die Griffel und die Griffel mussten die Eltern kaufen. Ich bekam ein hölzernes Penal das ich heute nach 70 Jahren immer noch besitze.Der Zustand der Bücher wurde vom Lehrer immer wieder kontrolliert und der Rahmen der Schiefertafel musste immer sauber gewaschen sein. Sonst gab es Strafen. In der Eile, weil es bequem war, verwendeten wir zum Löschen oft Spucke (Speichel) und zum Abtrocknen die Schürze oder den Ärmel.Wenn wir gelaufen sind haben die Tafel und die Griffelschachtel in der Schultasche ziemlich laut geklappert."

Unsere alte Schule gegenüber der Kirche
Kinder vor der Schule
Dir. Angerhofer links mit Schülern, die ein Theaterstück von ihm aufführten  
Altes Klassenzimmer im Museum Windischgarsten

Helmut Wallner, unser Bürgermeister, feierte seinen 70. Geburtstag

Fr, 09/22/2017 - 09:18
Zahlreiche Gratulanten fanden sich am 19. September in der Hößhalle ein, um Glückwünsche zu überbringen. Immerhin ist Helmut Wallner seit 1991, also seit 26 Jahren, Bürgermeister von Hinterstoder.Rainer Schlesinger, Schuldirektor von Vorderstoder in Pension, hat einmal in einem Gedicht aufgezählt was Helmut als Bürgermeister alles für die Gemeinde tut. Das Gedicht ist sehr lang, aber das alles was wir unserem Bürgermeister zu danken haben, sollte zu diesem Anlaß in Erinnerung gerufen werden.
.....vom Amt des Bürgermeisters:..es ist net alles nur schen,des Amt ist schwerund kann da ordentlich auf die Nerven gehn!
Er hat ja tausend Dienstverrichtungen,und gesellschaftliche Verpflichtungen.so a gewissenhafter Gemeindevater -einen endlosen Streß hat er!
Eröffnungen, Besichtigungen, Ehrungen,Versammlungen und Dichterlesungen und Zehrungen,Bauverhandlungen und Spatenstiche,Unterredungen, Aussprachen, Einsprüche,Vorsprachen, Fürsprachen und Absprachenund natürlich jede Menge Ansprachenund noch hundert solche schöne Sachen.
Laufend muss er Sitzungen abhaltenund Politiker aufhaltenund Termine einhaltenund Meckerer aushaltenund sich bei Streitereien möglichst draushalten.
Im Wirtshaus muß er fleißig mithaltenund halbwegs unbeschädigt durchhaltenund die anderen Gäste womöglich freihalten:und zur rechten Zeit sollte er das Maul halten-aber trotzdem sollt er immer reden können.
Auf freche Kritiker darf er nie spinnen:der Opposition muß er standhalten;die Gemeindestreithanseln muß er auseinanderhalten,aber seine Fraktion sollte er gut zusammenhalten!Für seine Mitarbeiter muß er herhalten;Antragsteller schön lang hinhalten,und die Wähler bei der Stange halten,sonst kann er sich als Bürgermeister nicht lange halten.
Und für was diese Strudlerlei in aller Welt?Für Ruhm und Ehr?Oder leicht gar fürs Geld?Nimmermehr!Nur für eure Zukunft, liebe Bürger,muß er seine Baustellen schön in Gang halten!Nur für euer Wohlgeht er seinen schweren Weg!............
...............................
                                                     Erinnerungen an die Jugendzeit
Erste Auftritte von Helmut mit Cousine beim Gedichtevortrag 




                                     Die Geburtstagsfeier in der Hösshalle am 19.9.2017














 Julia Körber von der Gemeinde hat den Beitrag ermöglicht. Die Bilder vom Geburtstagsfest sind von:  BezirksRundschau/Staudinger

Eröffnung des Kindergartens in Hinterstoder vor 60 Jahren

Fr, 09/15/2017 - 11:12
1957 wurde in Hinterstoder der erste Kindergarten eröffnet.
Lehrerin Maria Moser, die zur Kindergarteneinweihung sprach, drückte damals schon Sorgen aus, die allerdings im Laufe der Jahre noch viel, viel größer geworden wären. Was würde Maria Moser wohl heute zu der Reizüberflutung durch Internet und Massenmedien sagen?

"Es ist mir ein Herzensbedürfnis die Gründung dieses Kindergartens zu begrüßen und dem schönen, fröhlichen Betrieb mit unseren 3 - 6jährigen Stöderern wärmstens allen Segen zu wünschen. Denn aus diesem Kindergarten werden die Buben und Mädchen später durch die Tür nebenan in meine Klasse kommen und dort ihr 1. und 2. Schuljahr verbringen. So kommt ihnen schon jetzt ein großes Maß von Liebe und Freude und ein warmes Umsorgen entgegen.
Alle Lehrer und Erzieher bestätigen, daß die Kinder, die leicht lernen und gut auffassen, mit jedem Schuljahr seltener werden, weil in unserer Zeit die Fähigkeit, sich sammeln zu können, wie bei den Erwachsenen so auch bei den Kindern immer seltener wird. Das große Maß von Reizüberflutung durch Radio, Kino usw., von ständig wechselnden Ablenkungen von sich selbst ist die unbestrittene Ursache.
Wie schwer es für die Eltern, für die Erzieher und nicht zuletzt für das Kind selbst ist, wenn es schwer lernt und begreift, das wissen alle davon Betroffenen. Wenn es eine Erfahrungstatsache ist, daß Kinder, die durch den Kindergarten gegangen sind, jenen Kindern, die den Kindergarten nicht besuchten, um 1 Jahr in der Schule voraus sind, so ist es bestimmt auch deshalb, weil hier im Kindergarten, neben allem fröhlichen Spiel auch gesorgt wird, daß die Kinder sich sammeln lernen zu einem kleinen Gebet, einem kleinen Lied oder Gedicht, daß sie still werden im Anhören einer von Kindern so sehr geliebten Geschichte.
Wie selten findet daheim noch die Mutter dazu Zeit und wieviel an Schönem und Wertvollem geht dadurch dem Kinde verloren. Gerade in der Sammlung zur Stille werden Anlagen geweckt, im frohen, klug gelenktem Tun erhalten sie die Kraft sich auszuwirken für ein ganzes Leben.
Wollen wir alle im Kinde keine Last sehen, kein Spielzeug, sondern eine Gnade und ein Gottesgeschenk, wollen wir vor allem aber in jedem Kind einen Gottesgedanken sehen, der durch unsere Hilfe, durch Liebe und Strenge, Kraft bekommen soll sich in dieser Welt auszuwirken.
So wollen wir alle dankbar sein, daß auch in unserem schönen Heimattal, in diesem schönen Raum, in den die Berge hereinschauen, ein Kindergarten zustande kam. Möge er sich auswirken als Segen Gottes für die Kleinen, für Eltern und Erzieher, als Segen für unser Stodertal."

Maria Moser und Kinder


Jubelhochzeiten am 10.9.2017 in Hinterstoder

Mo, 09/11/2017 - 13:04
Diesen Beitrag hat Margit Wright vom "Salmer" zur Verfügung gestellt.











Konzert „Alois Mühlbacher & friends“

So, 09/10/2017 - 16:54
Am achten September veranstaltete der Soroptimistclub Windischgarsten-Kremstal ein Konzert mit Alois Mühlbacher & friends im Bernardisaal im Stift Schlierbach. Begleitet wurde Alois – wie gewohnt – von Mag. Franz Farnberger am Klavier. Für Abwechslung sorgten ein Männerensemble und vier Florianer Sängerknaben.

Der Erlös dieser Veranstaltung wurde Stefanie Stöttinger, die allen Stoderern genauso wie Alois bekannt ist, gewidmet.

Der Barocksaal des Stiftes war bis auf den letzten Platz ausgebucht und die Veranstaltung mit dem liebevoll zusammengestellten Programm grandios. Alois gelang es mit seiner gefühlvollen Interpretation alle zu fesseln und mit seiner stimmlichen Bandbreite in Erstaunen zu versetzen. Das Publikum war begeistert und dankbar, so einen schönen Abend erlebt zu haben.

Den Abend moderierte ein Kollege von Alois, Herr Florian Eschelmüller.


von links: Stefanie Stöttinger, Silvia Sturmberger



Stefanie Stöttinger vorne, v.l.n.r. Dr.Marianne Reifberger, DI.Christiane Holter,
Silvia Sturmberger, Angelika Diesenreiter


Alois Mühlbacher, DI Christiane Holter

Bericht: DI Christiane Holter

Der weite Weg von Hinterstoder nach Kalifornien.

Fr, 09/08/2017 - 10:40
Vor einigen Wochen besuchte mich Gösta Iwasiuk mit dem ich 1950 meinen Schulbesuch in der         ersten Klasse Volksschule in Hinterstoder begann. Es gab damals noch kein eigenes Schulgebäude. Klassen der Schule waren, wie unsere 1. Klasse, im Haus gegenüber der Kirche untergebracht. Dort wo später jahrelang das Postamt war.
Göstas Eltern mussten im 2. Weltkrieg aus ihrer Heimat Tschernowitz, ehemals Österreichisch-Ungarische Monarchie, vor den Russen flüchten und sein Vater, von Beruf Arzt, wurde im Krieg von 1942 bis 1945 Gemeindearzt von Hinterstoder. Sie bezogen eine Wohnung in der Prielervilla des Fürsten von Eulenburg und Hertefeld. Die Ordination war im Gemeindehaus. Göstas Eltern hatten den Wunsch in die USA zu emigrieren. Es bot sich die Möglichkeit für seinen Vater bei den US Streitkräften als Arzt zu arbeiten. 1954 übersiedelte die Familie nach Amerika und Dr. Iwasiuk sen. arbeitete als Internist in einem Tuberkulose-Krankenhaus in Peoria Illinois.Gösta vollendete seine Schulausbildung in Peoria und studierte anschließend an der Universität von Illinois Medizin.1967 erhielt er das Diplom als Doktor der Medizin und praktizierte anschließend im Medical Center Los Angeles. Dort wurde er als Gefängnisarzt eingeteilt. Das war ein begehrter Arbeitsplatz für Praktikanten, weil die Jungärzte dort kaum beaufsichtigt wurden. Lediglich ein paar Mal in der Woche kam eine erfahrene Ärztin mit der sie die Therapien besprechen konnten. Gösta war noch nicht lange dort, als ein Gefangener eingeliefert wurde der eine Glühbirne zerbrochen und gegessen hatte. Einen solchen Fall hatte er in seiner medizinischen Ausbildung noch nie erlebt. Erst später kam er dahinter, dass Gefangene wussten wie man eine Glühbirne essen konnte ohne sich zu verletzen. Sie wollten sich damit nur ein paar schöne Tage im Krankenzimmer bei besserem Essen und mehr Freiheiten machen.Einmal wurde ein Mörder eingeliefert, der seine Opfer, meistens Verwandte nach Abschluss hoher Lebensversicherungen, ganz raffiniert mit einer Überdosis Insulin tötete, obwohl diese Personen ärztlich betreut wurden. Der Mörder, dem später mehr als 20 Morde nachgewiesen wurden, erzeugte bei den Opfern künstlich Symptome wie bei einem Herzinfarkt. Nachdem Ärzte die Opfer behandelt hatten spritze er heimlich eine Überdosis Insulin, die den Tod herbeiführte. Es wurde angenommen die Patienten starben an Herzversagen. Stark verbesserte Untersuchungsmethoden würden das heute verhindern.Gösta wurde zum Chirurgen ausgebildet und arbeitete mit medizinischen Robotern in den Krankenhäusern von Ventura, Santa Paula und Santa Barbara in Kalifornien. Er wurde als Arzt und als Luftwaffenmajor der US Air Force im Vietnamkrieg hochdekoriert und ausgezeichnet.  Jetzt endlich, wenn er die Zeit dazu hat, schreibt er interessante Bücher, in denen immer wieder seine Verbundenheit mit der alten Heimat Hinterstoder zum Ausdruck kommt.Den Gemälden seines Vaters Vladimir, der nicht nur ein ausgezeichneter Arzt sondern auch ein begabter Maler war, widmete er das Buch "Vladimirs Visionen" (Blogbeitrag vom 21.7.2017).Sein Leben beschreibt er in dem Buch "Tales of a Country Surgeon" und in dem Buch : "The Jesus Gene" denkt er über die Fragen nach: "Warum sind die Menschen religiös?" und "Woher kommt die Religion". Derzeit arbeitet er an einem neuen Buch, das vorwiegend seiner alten Heimat Hinterstoder gewidmet ist. Der Titel: "Tales From My Hometown".

Gösta mit seinen Eltern in Hinterstoder
Göstas erster Schultag
Klassenfoto 1950
Die Prielervilla
Hochzeit mit Mary Jane
Mit Mary Jane als Offizier der Air Force

Im Operationssaal

Dr. Gösta Iwasiuk
"Geschichten eines Landchirurgen"


Heute, im Ruhestand, lebt Dr. Gösta Iwasiuk mit Familie in einer 110 ha großen Ranch in Santa Paula in Kalifornien mit Pferden und vielen Haustieren. In seinen Plantagen wachsen Avocados, Orangen, Zitronen und Äpfel. .










Der Maler Robert Angerhofer

Fr, 09/01/2017 - 16:53
Robert Angerhofers Vater Josef war Leiter der Volksschule in Hinterstoder (von 1887 bis 1921). Er hatte maßgeblich Anteil an der Entwicklung des Tourismus in Hinterstoder .Sein Sohn, der Maler Robert Angerhofer (geb. 1895, gest. 1987) gilt als wichtiger Vertreter der neuen Sachlichkeit in Österreich. Robert Angerhofer besuchte das Gymnasium in Wels. 1917 kehrte er aus dem 1. Weltkrieg mit einer Granatsplitterverletzung zurück. Ab 1918 studierte er an der "Akademie der Bildenden Künste in München" bei dem Grafiker Peter von Halm. Nach seiner Rückkehr nach Österreich lässt er sich in Schlierbach, im Schloß Dorff nieder. 1926 wird er Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ und 1937 Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Er stellte bei der ersten "Großen Deutschen Kunstausstellung in München 1937" aus. 1938 heiratete er die Kunsterzieherin Herta Deissinger. 1941 erhielt er den Gaukulturpreis für Malerei im Gau Oberdonau. 1969 stellte er im Linzer Stadtmuseum im Rahmen der Ausstellung "Linz im Bild seit 1945" aus.












Veranstaltungen der "Gesunden Gemeinde" Hinterstoder

Sa, 08/26/2017 - 11:45
Diese Übersicht hat Julia Körber von der Gemeinde  zur Verfügung gestellt.




Seiten

Hinterstoder auf einen Blick  

Wetter

Bergwetter
Heute 18.11.2017
-7°
-3°
Talwetter
Heute 18.11.2017
-2°
2°

Huttererböden

description

Höss-Express Bergstation

description

2000er Bergstation

description

Panoramalift Bergstation

description

Hössbahn Talstation Hinterstoder

description

öffnungszeiten

hinterstoder.lounge, Alpineum
Mo– Fr 8–12 | 14–17 Uhr
Bis Ende Februar durchgehend
Sa 9–12 Uhr
Bergbahnen
Mo - Fr 9:00–16:30 Uhr
Sa, So, Feiertags 8:30–16:30 Uhr 
Tennishalle, Eisstockschießen
Mi–Mo 9:30–22 Uhr

Veranstaltungen

Winter-Opening powered by Li..

2. 12. 2017, 00:00 Uhr
"Pistenfloh" vom 16.-17.12.2..

17. 12. 2017 bis 16. 12. 2017
Vertical Up am 07.01.2017

7. 1. 2017 bis 6. 1. 2018

BERGFEX: Schneebericht Hinterstoder - Höss: Schneehöhe Hinterstoder - Höss - Schneehöhen - Schneewerte

SchneeberichtDo, 16.11., 11:04
Berg (Piste, 1.858m)-
Schneezustandkeine Meldung
Letzter Schneefall Region-
Lawinenwarnstufekeine Meldung Lawinenwarndienst
Betriebkeine Meldung
Pistenzustandkeine Meldung
Offene Liftevon 14
HinterstoderloipeKeine Daten
Huttererböden-HöhenloipeKeine Daten

Buchungsanfrage

Wo möchten Sie buchen?
Datum der Anreise?
Anzahl Nächte?
Wieviele Personen?

öBB Scotty

Von:
Nach:
Datum:
Zeit:
Abfahrt Ankunft