Die Abgeschiedenheit des Stodertals diente seit jeher Künstlern als ein Refugium, in dem sie sich sammeln oder in Ruhe arbeiten konnten. Literatur, Bildhauerei sowie Malerei und Musik gedeihen prächtig zwischen den Bergen des Toten Gebirges. Die Liste derer, die an diesem Ort verweilten und verweilen, ist eine lange – erwähnt seien in aller Kürze die Maler Edward Theodore Compton, Herbert Boeckel und Thomas Bredenfeld, der Bildhauer Theo Blaickner, der Entertainer Peter Alexander, die Kabarettisten Maxi Böhm sowie Bernhard Ludwig, die Opernsängerin Hilde Zadek, der Schauspieler Heribert Sasse, aber auch die Literatin Brita Steinwendtner sowie der Architekturpublizist Friedrich Achleitner.
Wechselnde Ausstellung im Alpineum, Lesungen bei den Literaturtagen, Theaterabende bzw. Jazzkonzerte in der Hösshalle und Kammermusik in der Dietlkapelle tragen zur kulturellen Vielfalt bei. Nicht wegzudenken aus dem kulturellen Leben sind auch die zahllosen Konzerte und Auftritte der Stoderer Trachtenmusikkapelle, der Theatergruppe oder des Kirchenchores. Hinter sehr vielen kulturellen Aktivitäten stecken die Kulturinitiative Hinterstoder sowie der KUNST-SchAUSTALL im Prielergut. Hier wird immer wieder Neues ausprobiert und dafür gesorgt, dass über's Jahr verteilt der Kulturgenuss kein Ende nimmt.