Wandernd die Landschaft zu „erobern“, war schon zu allen Zeiten Freude und Genuss der Gäste des Tales. Das „Rubbelwandern“ interpretiert den Gedanken der Landschaftseroberung neu und führt Sie auf eine etwas andere Art zu den schönsten und interessantesten Punkten des Stodertales.
15 kulturhistorisch, geologisch oder landschaftlich interessante Orte werden in diesem Wanderführer vorgestellt. Die Landschaft, die „freie“ Natur, ist niemals ganz pur, sie hat ihre Geschichte, ihre Vergangenheit und ihre Kultur. Unseren Gästen Einblicke und Hintergrundinfos über die Besiedlungsgeschichte, Baudenkmäler sowie die geologischen Besonderheiten von Hinterstoder zu geben, ist unser Anliegen. An diesen 15 Orten finden Sie jeweils eine Rubbelstation vor, an der Sie zu den erklärenden Texten in Ihrem Rubbel-Wanderführer je ein Motiv mit einer Spezialkreide rubbelnd ergänzen können.
Im Wanderführer, den Sie mit der speziellen „Rubbelkreide“ in der Touristinformation bzw. im Alpineum erhalten, finden Sie neben einer Beschreibung der jeweiligen Station die leeren Rubbel-Blätter und eine Wanderkarte.
Entlang der Wege laden gemütliche Gasthäuser und Jausenstationen zu Rast und Stärkung und vor allem zu einer typischen Stodertaler Jause ein.
Rubbelstationen und Wege:
- Im breiten Talkessel verläuft der „Flötzersteig“ als zentrale Achse entlang der Steyr. Der insgesamt 20 km lange Wanderweg, der vom Gasthof „Steyrbrücke“ in St. Pankraz zum Stampfl-Steg (Rubbelstation 1) im Ortsteil Tambergau, zum tosenden Strumboding-Wasserfall, der Kreidehöhle (Rubbelstation 2) und der alten Prieler-Mühle führt, ist gut beschildert, absolut ungefährlich und kann natürlich auch in kürzeren Teilabschnitten begangen werden.
- Nach einer Rast im Ortszentrum (Rubbelstationen 7 und 8) und einem Besuch im Alpineum (Rubbelstation 6) geht es weiter taleinwärts zum Schiederweiher (Rubbelstation 3) in die Polsterlucke, zur Dietlkapelle (Rubbelstation 4) und bis ins Baumschlagerreith (Rubbelstation 5).
- In mittlerer Höhe führt die „Stodertaler Höhenrunde“ über die „Kalten Bauern“, den „Fröstl“, den „Sturm“ und den „Blasriegler“ zum „Gaislitzkogel“ (Rubbelstation 14) und beim „Rinnergut“ wieder zurück ins Tal.
- Mit den Bergbahnen erreicht man bequem das über der Waldgrenze gelegene Wandergebiet auf dem Hutterer Höss in 1.900 Meter Seehöhe. Vor dem imposanten Hochgebirgspanorama mit den Hochkästen, der Spitzmauer (2.446 m), dem Großen Priel (2.514 m), dem Kleinen Priel (2.134 m) und den Bergen der Warscheneckgruppe im Südosten erreicht man über die Hochweiden den Schneeofen (Rubbelstation 12), eine überhängende Felswand, unter der sich der Schnee bis in den Sommer hinein hält und der früher zur Tränke für das Vieh geschmolzen wurde. Über die Huttererböden und den „Redlstein“ hinunter oder über Vorderstoder (Rubbelstationen 9 und 10) und den Gasthof „Baumschlagerberg“ hinauf erreicht man die in den Sommermonaten bewirtschaftete Alm im „Steyrsbergerreith“ (Rubbelstation 11).
- Am Wanderweg zur Bärenalm liegt das „Schafferreith“ (Rubbelstation 13), eine im Sommer bewirtschaftete Niederalm.
- Das Prielschutzhaus (Rubbelstation 15), in 1.420 m Seehöhe an der Waldgrenze auf dem Weg zum Großen Priel gelegen, ist in zwei bis drei Stunden von der Polsterlucke aus zu erreichen.
Wer alle Rubbelstationen erwandern möchte, lernt das Stodertal von seinen schönsten Seiten kennen und wird etliche Tage lang wandernd stets Neues erkunden können. Wir wünschen dazu viel Vergnügen.
Information:
Touristinformation
Tel.: +43(0)7564/5263
Alpineum
Tel.: +43(0)7564/5255




