Die Abgeschiedenheit des Stodertals diente seit jeher Künstlern als Rückzugsmöglichkeit, als ein Refugium, in dem sie sich sammeln oder in Ruhe arbeiten konnten. Literatur, Bildhauerei sowie Malerei und Musik gediehen prächtig zwischen den Bergen des Toten Gebirges. Die Liste derer, die an diesem Ort verweilten und verweilen, ist eine lange – erwähnt seien in aller Kürze die Maler Edward Theodore Compton und Herbert Boeckel, der Bildhauer Theo Blaickner, der Entertainer Peter Alexander, die Kabarettisten Maxi Böhm sowie Bernhard Ludwig, die Opernsängerin Hilde Zadek, der Schauspieler Heribert Sasse, aber auch der Kulturphilosoph Oswald Spengler sowie die Literatin Brita Steinwendtner u. v. m.
Hinterstoder bietet Künstlern nicht nur Aufnahme, sondern bittet sie auch vor den Vorhang. Wechselnde Ausstellung im Alpineum, Autoren-Lesungen bei den Literaturtagen, Theaterabende bzw. Jazzkonzerte in der Hösshalle und Kammermusik in der Dietlkapelle tragen zur kulturellen Vielfalt bei.
Nicht wegzudenken aus dem kulturellen Leben sind auch die zahllosen Konzerte und Auftritte der Stoderer Trachtenmusikkapelle, der Theatergruppe oder des Kirchenchores. Hinter sehr vielen kulturellen Aktivitäten steckt die „kultini histo“, die Kulturinitiative Hinterstoder, die immer wieder Neues probiert und dafür sorgt, dass über's Jahr verteilt der Kulturgenuss kein Ende nimmt.




