Bereits in Robert Angerhofers Beschreibung des Stodertals aus dem Jahr 1896 wird die besondere Eignung des Tals für Spaziergänge und Wanderungen hervorgehoben. Schon damals wusste man die Vorzüge eines rund 25 Kilometer langen Talbodens zu schätzen, der sich durch seine Breite und vor allem durch seine Ebenheit von den meisten anderen Tälern der Alpen unterscheidet.
Doch nicht nur die gut markierten Wege im Tal locken zum gemütlichen Spaziergang. Auch in mittleren Höhenlagen sowie knapp oberhalb der Baumgrenze bieten sich Routen an, die ohne Mühe begangen werden können. Und an den jeweils schönsten Punkten der abwechslungsreichen Landschaft laden Bankerl zum genüsslichen Verweilen ein.
Spazieren ist fixer Bestandteil einer Urlaubsphilosophie - die der Sommerfrische, bei der sich das tägliche "Flanieren" in freier Natur schon zu einer Art Ritual auswächst - ohne jegliche sportliche Ambition. Spazieren öffnet den Blick auf sich selbst, vor dem Hintergrund der gleichmäßigen Schritte. Die tägliche Runde, das Lieblingsbankerl, die Einkehr in der Mostschänke - das alles gehört dazu, zu diesem Weg der Entspannung und Erholung.
Bevor moderne Trendsportarten die alpine Welt eroberten, spazierten 150 Jahre lang unsere Gäste durch das Stodertal. Und glauben Sie uns, die wussten genau, was sie da taten ...




