Das Tote Gebirge mit seinen wild zerklüfteten Felsen und Karstformationen bietet nicht nur an der Oberfläche manch spektakulären Anblick - auch im Inneren der Bergriesen findet sich mitunter überaus Sehenswertes.
Abenteuerlustigen sei eine geführte Höhlenerkundung wärmstens ans Herz gelegt. Mit Helmen und Stirnlampen ausgerüstet begibt man sich erwartungsvoll auf eine eindrucksvolle Reise in das Innere des Berges. Die Paradehöhle von Hinterstoder ist zweifellos die Kreidenlucke, die vom Dorf aus bequem erreichbar nicht unweit des Strumbodingwasserfalls liegt.
Aufgrund ihrer Größe lohnt sich der Besuch in der Kreidenlucke ganz besonders, wobei man mit ungefähr zweieinhalb Stunden Aufenthalt in der Unterwelt rechnen sollte. Dabei durchwatet man kleine Seen, bewältigt leichte Kletterpassagen und zwängt sich durch enge Felsnischen. Phantastische Felsformationen, die in Jahrtausenden entstanden sind, tauchen im grellen Lichtkegel der Stirnlampen auf. Trittsicherheit, keine Platzangst, feste Schuhe und warme Bekleidung sind Voraussetzung für diese Tour in der acht Grad kalten Finsternis.
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Herwig Rainer
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