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DAUERAUSSTELLUNG


Alpineum – Alpine Themen auf fünf Ebenen

Ebene 1:
„Auf dem Holzweg zur Eisenstraße“

Als Energielieferant für die eisenverarbeitende Industrie am Unterlauf der Steyr spielten die Waldgebiete der Pyhrn-Eisenwurzen eine bedeutende Rolle. Allein aus dem Stodertal wurden jährlich bis zu 60.000 Raummeter Holz auf der Steyr geflötzt. „Auf dem Holzweg zur Eisenstraße“ zeigt die Menschen und ihre Kultur rund um diesen alten Wirtschaftszweig auf.

Dauerausstellung Hinterstoder

Ebene 2:
Sonderausstellungsebene

Die Ebene 2 bietet Raum für Sonderausstellungen rund um die Themenbereiche Leben in und mit den Bergen sowie von Künstlern mit Bezug zur Bergwelt des Stodertales.

Hinterstoder Dauerausstellung

Ebene 3:
Wintersport – Breitensport – Spitzensport

Es waren Forstleute, Jäger und Bauern, die Schi benutzten, um ihrer Tätigkeit im Winter leichter nachgehen zu können. 1912 fand das erste „Schi-Preis-Fahren“ statt, und von da an gab es eine laufende Weiterentwicklung im alpinen Schisport. Anhand ausgewählter Exponate einer umfangreichen Schisammlung wird die Entwicklung von den Anfängen bis zu modernem Rennmaterial der Firma Fischer aufgezeigt. Die Perfektionierung der Schitechnik als unmittelbare Folge des Rennsports ist chronologisch aufgearbeitet und mit Videomaterial von einst bis zum Weltcuprennen von heute dargestellt. An einem Schisimulator kann der Besucher im „Trockentraining“ sein Reaktionsvermögen testen und die hohen Geschwindigkeiten bei einem Abfahrtslauf hautnah erleben.

Dauerausstellung Hinterstoder

Ebene 4:
Gefahren – Rettung – Risken

Mit dem aufkommenden Tourismus am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Bergführer- und Bergrettungswesen. An einem Suchsimulator für Lawinenopfer und der Darstellung von Rettungstechniken kann der Besucher erfahren, welche Hilfsmittel dem Bergretter heute zur Verfügung stehen. Es soll aber auch deutlich werden, dass jeder Bergsteiger die Gefahren der alpinen Welt selbst einschätzen muss und der Herausforderung „Berg“ mit Respekt und Verantwortung entgegentreten sollte.

Ebene 5:

Spitzmauer und Großer Priel, die beiden höchsten Gipfel des Toten Gebirges, locken bis heute die Bergsteiger ins Stodertal. Unter Begleitung von Bergführern, organisiert durch alpine Vereine, meist jedoch auf eigene Faust suchen die Menschen das alpine Erlebnis. Schutzhütten, Ausrüstung, Ausbildung und die Einstellung zur Natur haben sich seit der ersten nachweislichen Besteigung des Großen Priels im Jahr 1817 oftmals gewandelt.

Parallel zur technischen Ausrüstung wie Pickl, Seil, Haken, Steigeisen, Schuhe etc. verbesserte sich auch die Klettertechnik der Bergsteiger, und es wurde möglich, immer schwierigere Aufstiegsrouten zu wagen. Den Daten zu den Erstbegehungen der höchsten Berge und Wände dieser Welt, den schwierigsten Graten und Gipfeln, zum Höhenbergsteigen, zum Freeclimbing steht die Erschließungsgeschichte des Toten Gebirges und seiner höchsten Gipfel rund um Hinterstoder gegenüber.

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  Schigebiet | Weltcup-Dorf | Wanderregion | Sommerfrische | 4573 Hinterstoder, Oberösterreich | +43(0)7564/5263 | Totes Gebirge, Pyhrn-Priel, Alpen | Österreich