Vier Kilometer vom Dorfzentrum Hinterstoder flussabwärts weitet sich nach der Enge der Talschlucht, von den Stoderern Struben genannt, diese zum lieblichen Ortsteil Tambergau. Eingebettet zwischen Kleinem Priel (2.136 m) im Westen, dem namensgebenden Tamberg (1.516 m) im Norden und dem Steyrsberg (1.007 m) im Süden liegen die Wiesen und Obstgärten zahlreicher Bauernhöfe.
Beim Wegeinstieg Sagmeisterbrücke startet die ausgedehnte Wanderrunde, die mit Blick auf die Nordflanke des Kleinen Priels (2.136 m) ein kurzes Stück entlang der Stodertal-Straße talauswärts führt. Vorbei an den Bauernhöfen Peterhof und Gausrab verläuft die Runde am bewaldeten Hang des Tamberges zum Salmer empor. Man gewinnt schnell an Höhe und wandert entlang der Wiesen und Obstbaumkulturen der „Sunnseitn“ mit freiem Blick auf die Nordabhänge das Warscheneck (2.388 m) sowie der Wilden (1.613m).
An der windgeschützten „Sunnseitn“ erwärmt sich der Boden rasch und lässt die Wiesen nach dem Winter etwas schneller ausapern als anderswo, sodass dort Obst, Gemüse und Blumen etwas früher und üppiger gedeihen. Dort reifen auch die alten widerstandsfähigen Apfel- und Birnensorten am besten, aus denen die Bauern auch noch heute ihren unverwechselbaren Most selber pressen. Vorbei am Bruderhof führt der Weg beim Immerl auf der asphaltierten Straße hinunter zum Eselsbach und auf der Gegenseite am Fuße des Steyrsberges (1.007 m) wieder hinauf zum Hof des Friedlbauern und zum Lugis. Oben auf dem Übergang zum Loigistal dreht die Route und führt unterhalb des Anwesens der Stensberger vorbei in den bewaldeten Übergang Richtung Poppenberg (860 m).
Die Forststraße verläuft leicht abfallend an den Abhängen des Steyrsberges durch den Buchenwald zum Ausgangspunkt zurück.
Einstiegspunkt:
Sagmeister Brücke
Einkehrmöglichkeiten:
Mostschenke Flötzerstub‘n
Gasthof Sonnfeld




