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STODERTALER HÖHEN-RUNDE


Höhenlage: 590 bis 827 m
Länge: 13 km
Gehzeit: 4 3/4 Stunden

Dass auch nördliche Abhänge sehr sonnig und fruchtbar sein können, erkannten bereits die Siedler, die diese Mittelgebirgsflächen in der „Höhe“ – 250 Meter über dem Tal – rodeten, um hier ihre Höfe anzulegen. Man nennt sie zwar die „kalten Bauern“, deren Hausnamen mit „Fröstl“, „Sturm“ und „Blasriegl“ auf die exponierte Lage hinweisen, aber die terrassenartigen Plateaus erreicht dennoch ausreichend Sonne, so dass in früheren Zeiten auch noch Getreide angebaut werden konnte.

Alpineum

Ausgehend vom Wegeinstieg Poppengut erreicht man über einen relativ steil angelegten Anstieg die Mautstelle als vorerst höchsten Punkt des Weges, wobei man bis dorthin einige Male die Höss-Bergstraße quert. Direkt am bäuerlichen Anwesen Fröstl vorbei führt der Höhenweg fortwährend taleinwärts – zuerst über die „Hannes Trinkl“ Weltcup-Strecke und etwas später über die Talabfahrt.

Kurz nach dem Sturmgut schwenkt der Weg leicht ansteigend in den Wald, wobei sich das imposante Panorama der Stoderer Bergriesen vor einem entfaltet. Etwas unterhalb dieses Weges liegt wie auf einem vorgeschobenen Erker das kleine Anwesen Haberl und als letztes in dieser Reihe von Bergbauernhöfen, wieder etwas höher, das nicht mehr bewirtschaftete Gehöft Geislitzkogel. Der Hausname Haberl weist darauf hin, dass hier früher Hafer angebaut wurde und der Name Geislitzkogel leitet sich ziemlich sicher vom slawischen Wort „giselitze“ ab, das für Gerste steht.

Alpineum

Am Geislitzkogel sollte man sich den kurzen Abstecher zum Schiederweiherblick an der nördlichen Geländekante nicht entgehen lassen – der blaugrüne Weiher präsentiert sich aus dieser Perspektive wie ein kostbar eingebettetes Juwel, das von der Spitzmauer (2.446 m) und dem Großen Priel (2.514 m) im Hintergrund bewacht wird.

Über den steilen Westhang talwärts erreicht man das Rinnergut, überquert die Stodertaler Landesstraße und folgt dem lauschigen Wiesenweg flussaufwärts entlang der Steyr bis zur Brücke bei der Pehamvilla. Von dort folgt man am anderen Flussufer dem Flötzersteig talauswärts über die Polsterlucke, den Schiederweiher zurück ins Dorfzentrum und weiter zum Ausgangspunkt Poppengut.

Alpineum

Einstiegspunkt:
Jaidhauser Au

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthof zur Polsterlucke, Polsterstüberl;
Dorfzentrum Hinterstoder:
Jaidhaus, Sportbuffet, Gasthof Edelweiss, Pizzeria Mamamia, Café Annemarie, Gasthof zur Post, Dorfstub‘n, Café Gollner, Landgasthof Schmalzerhof

Streckenprofil:
Alpineum

Alpineum
Ausschnitt aus KOMPASS-Wanderkarte Nr. 70 Nationalpark Kalkalpen
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