Die Hutterer Almen-Runde nimmt ihren Ausgang auf den Hutterer Böden (1.357 m) bei der Bergstation der Kabinenbahn bzw. beim Parkplatz der Höss Bergstraße, wo eine gut begehbare Forststraße an der Talstation der 6er-Sesselbahn Höss-Express vorbeiführt und nach Westen hin rasch ansteigt.
Über dem „Hutterer See“ genießt man erstmals den freien Blick auf die Gebirgskette des Toten Gebirges – die Wächter über das Stodertal: Großer Priel (2.514 m), Spitzmauer (2.446 m), Kleiner Hochkasten (2.352 m), Großer Hochkasten (2.389 m). Mit steigender Höhe werden die Fichten seltener und dafür übernehmen die wetterfesten Lärchen bis zur Waldgrenze ihre Schutzwaldfunktion. Durch den lichten Lärchenwald gewinnt man schnell an Höhe, erreicht den westlichsten Punkt an der Geländekante mit herrlichem Blick auf die Dolomittürme im Weißenbachtal und gelangt zu den Hütten der Hutterer Alm auf 1.634 m Höhe.
Entschließt man sich hier, den Rückweg anzutreten, folgt man dem Steig ostwärts, hinunter zur Edtbauernalm, oder man wandert noch „einen Stock höher“, weitere 200 Höhenmeter hinauf auf den Almboden des Hutterer Höss, wo sich über der Waldgrenze ein grandioser Rundblick auf die gesamte Bergwelt des Stodertals auftut.
Vom „Höss“, wie die Stoderer ihren Hausberg nennen, bietet sich die 6er-Sesselbahn Höss-Express zur Talfahrt an, oder man wandert über den ersten Hang auf demselben Weg wieder zurück bis zur Hutterer Alm und folgt dann der Markierung zur Edtbauernalm, einem schmalen Steig, der vorerst durch den Lärchenwald und dann durch Fichtenbestände, Lifttrassen und Pisten querend diagonal hinunter zieht zur Edtbauernalm.
Auf dem Almboden der Hutterer Böden folgt man dem Weg gen Westen und gelangt solcherart bequem zurück zur Bergstation der Kabinenbahn bzw. zum Parkplatz der Höss Bergstraße.
Einstiegspunkt:
Seilbahn Mittelstation
Einkehrmöglichkeiten:
Schutzhütte Edtbauernalm
Lögerhütte




